Opel Combo CNG-Fahrer aufgepasst!

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Nach 8.500 fast nur mit Erdgas gefahrenen Kilometern leuchtete bei meinem Opel Combo 1.6 CNG plötzlich die Kontrolleuchte für die Abgasreinigungsanlage auf. Ich habe den Wagen zum Händler gebracht und die haben mir nach der Reparatur (lief natürlich auf Garantie) folgendes mitgeteilt:

Zwei der vier Einspritzdüsen für das Benzin (für Gas gibt es Extra-Düsen) seien verklebt gewesen. Das sei wohl nicht nur bei mir passiert, denn Opel habe nun die Vorgabe gegeben:

Alle 800 bis 1.000 km soll man bitte 50 bis 100 km mit Benzin fahren, damit die Einspritzdüsen für Benzin zwischendurch (also zwischen der überwiegenden Fahrt mit Erdgas) immer wieder "geschmiert" werden.

Schriftlich hat man mir dazu nichts gegeben, aber es hörte sich plausibel an. In der Betriebsanleitung stand nur, man solle alle halbe Jahre einmal den Benzintank bis zum Aufleuchten der Kontrolleuchte leerfahren, aber ich habe den Opel noch kein halbes Jahr, so dass ich fast nur mit Erdgas bislang gefahren bin.

Die neue Vorgabe schmälert natürlich den Einspareffekt durch die Nutzung von Erdgas etwas.

Hat jemand schon ähnliche Erfahrungen mit einem bivalenten Erdgas-Hochdachkombi gemacht?
 
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Hallo!

Ich habe irgendwo in einem anderen Forum (frag mich nicht wo)
mal gelesen, dass das Leuchten der AGR-Lampe auch ein Software-
fehler im Steuergerät sein kann, der durch eine neue Softwareversion
(die im Herbst rauskommen soll) behoben wird.

Greetz
kmt
 
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Hallo Georg,

mein Opelhändler und gleichzeitig Umrüster hat mir für meinen Autogascombo auch die Information (von Opel weiter-)gegeben, 1-2 mal im Jahr eine längere Strecke auf Benzin zu fahren, damit die Ventile und Ventilsitze besser geschmiert und gehärtet? werden.
Bei Autogas wird aber auch immer auf Benzin gestartet und erst bei ca. 40°C Kühlmitteltemperatur automatisch auf Gas umgestellt (das sind bei mir im Winter 1.2km, jetzt ein paar Meter).

Dein Problem könnte aber auch durchaus andere Ursachen haben. Hab schon in vielen Foren gelesen, daß die CNGler auch die Probleme mit fehlerhaften (Software-)Einstellungen im Gassteuergerät haben.

An deiner Stelle würde ich mich mal direkt an die Adam Opel GmbH wenden um eine (zuverlässige) Auskunft zu bekommen. Kann ja nicht sein, daß bei einem Erdgaser 10% auf Benzin gefahren werden muß, und dies nirgends im Verkaufsprospekt etc. steht. Dann müßte ja gleich der Verbrauch je 100km in kg H oder L-Gas + Liter Benzin angegeben werden.
Der Erdgas-Combo hat doch nur einen 15l Benzintank? Damit müsste er ja eigentlich monovalent sein und das Benzin nur als Reserve gelten.

Sollte es dennoch so sein, daß du so viel auf Benzin fahren mußt, würde ich mich aber beschweren.

mfg
Matthias

P.S.
Bist du denn zufrieden mit deinem CNG-Mobil? Stimmen die angegebenen Verbräuche?
 
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Hi,

Thema kommt mir bekannt vor: bei KM-Stand 3.500 hatte ich beim Fahren mit Gas das gleiche Phänomen. Aber hier: eine GAS-Düse war defekt.

Wurde beim FOH unter Garantie ausgetauscht. Seit dem (jetzt hat er 15.500 KM "drauf") alles i.O.
 
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Hallo Matthias,

vielen Dank für den Rat, mich einmal an die Adam Opel GmbH zu wenden. Das habe ich per Mail getan und sie haben mir tatsächlich geantwortet und folgendes mitgeteilt:

Es ist erforderlich, das Benzinsystem von Zeit zu Zeit einzusetzen, um speziell die Funktionsfähigkeit der Benzin-Einspritzdüsen aufrecht zu erhalten. Außerdem soll die Benzinqualität für den Benzinbetrieb die benötigte Qualität haben und muss deshalb regelmäßig komplett geleert und wieder aufgefüllt werden. Beides - die Funktionsfähigkeit des Benzinsystems wie auch die Aufrechterhaltung der Benzinqualität wird dadurch erreicht, dass der Benzintank einmal im Quartal leer gefahren und wieder aufgefüllt wird.

So weit die Adam Opel GmbH. Also nix mit alle 1.000 km oder so, sondern kilometerunabhängig einmal im Quartal.

Übrigens ging die Kontrolleuchte schon wieder an. Der FOH teilte mir diesmal mit, es liege ein Software-Fehler vor. Das Werk würde bereits an einer neuen Version arbeiten und geplant sei, die neue Software Mitte Oktober aufzuspielen, dann müsse ich dazu noch einmal in die Werkstatt kommen. Wenn bis dahin die Kontrollleuchte wieder angeht, der Motor aber prima läuft, soll ich sie bis Mitte Oktober einfach brennen lassen. Für weitere Fragen hat er mir eine Tel.-Nr. aus Rüsselsheim gegeben, von den Leuten dort im Wer, die an dem Softwareproblem arbeiten.

Gruß

Georg
 
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Georg55 schrieb:
... Der FOH teilte mir diesmal mit, ... Wenn bis dahin die Kontrollleuchte wieder angeht, der Motor aber prima läuft, soll ich sie bis Mitte Oktober einfach brennen lassen. Für weitere Fragen hat er mir eine Tel.-Nr. aus Rüsselsheim gegeben, von den Leuten dort im Wer, die an dem Softwareproblem arbeiten.

Gruß

Georg

Hallo Georg,

erstmal freu ich mich für dich, dass dir die Adam Opel GmbH geantwortet hat. Aber wass dir der FOH mitgeteilt hat, steht doch eigentlich im Widerspruch zum Handbuch (was ich gerade leider nicht zur Hand habe). Ist da nicht irgendwo zu finden, dass bei Aufleuchten der Motorkontrolleuchte "umgehend" zum FOH zu fahren ist? Wenn ja, dann würden dir ja theoretisch im schlimmsten Fall ein paar Garantieansprüche flöten gehen.

Warum können diese Softwareversionen nicht vorher ordentlich getestet/angepaßt werden? Wahrscheinlich wird nur dahingegen "angepaßt", dass die Kontrolleuchte halt bei bestimmten Fehlern nicht mehr anspringt.
Irgendwann werden wir bestimmt vorm Starten des Autos darauf hingewiesen, dass die Software schon x Monate alt ist, und ein sicherer Betrieb des Kraftfahrzeuges nicht gewährleistet werden kann -> "Bitte drücken sie auf ABBRECHEN um den Startvorgang ihres Autos zu unterbinden (empfohlen) oder WEITER um dennoch zu fahren (Beachten Sie dazu unsere AGB).

mfg
Matthias
 
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Ausführliches findet ihr dazu unter www.gibgas.de, dort im Forum,für CNG-Fahrer die Seite. Unter der Rubrik Opel wird gerade auch das Problem besprochen mit der Leuchte. Also unser Combo ist seit Mitte Mai ca 5500km gefahren ohne ein einziges Mucken. Mit der Erklärung, ab- und zu mal Benzin zu verfeuern, kann man sich schon anfreunden.
 
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Hatte das selbe Problem mit den verklebten Düsen bei ca.12000 Kilometer war mitten auf der AB Schluss. Mein FOH hat aber sofort alle Kosten übernommen und mir auch empfohlen wie bei nachgerüsteten Erdgaswagen im Kaltstart mit Benzin zu fahren außerdem habe ich auch öfters mal bei zügiger Autobahnfahrt den Hebel umgestellt da mir mein FOH mal ein Ventil gezeigt hat was nur im Gasbetrieb unter Volllast gelaufen ist. :no: -- Bei Gas fehlen nun mal die Additive die ein Motor nun mal braucht. Bin jetzt seit 70000 Kilometer ohne Vorkomnisse durch die welt gebraust.
 
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Also wir haben jetzt fast 25 TKM runter. Und ich fahr ab und an eh im Benzin Betrieb. Ich mein das steht auch irgendwo, das man Benzin schon mal leer machen soll.
 
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Gasdüsen

Hallo zusammen,
hierfür ist wirklich das Opel Forum bei Gibgas.de besser geeignet, alle diese Probleme sind dort schon ausführlich beschrieben worden.
Es wurde ja deshalb auch der Ölabscheidernachrüstkit für die Gas-Combos und Zafira A's von Opel hergestellt und bei den betreffenden Autos eingebaut. Nachdem ich dies Spielchen mit der Kontrollleuchte bei ca 16 TKm auch hatte, ist nun bei 52 TKm schon eine Weile Ruhe. Ich verfahre alle 6 Monate das Benzin (hierbei tanke ich allerdings Ultimate 100, das ist dann nach 6 Monaten noch recht einsatzfähig und soll ja auch besser die Ventile reinigen). Klar ist es teurer, aber bei 10 Litern?
Da ja nun auch immer mehr Tankstellen den Ölabscheider in der Gasleitung eingebaut haben, wird das Problem mit der Kontrolllampe hoffentlich der Vergangenheit angehören.
 
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unser opel CNG --Bj 12/2005-- lüppt seit mehr als 30.000km o. --NULL--propleme.
--holz klopf, wenn ich die schauer geschichten im gib-gas-forum so lese!!--

die edelbrühe --BENZIN-- wird so gut wie nie in anspruch genommen.
im stadtbetrieb schalte ich -- alle 10-12.00km --für max. 2-300meter auf Benzin, damit die zweite lambda-sonde auch mal was zu tun hat.

oder halt, wenn keine erdgastanke in der nähe ist, geht´s mit benzin weiter.

sonst gilt: unser CNG hasst benzin, wie der teufel das weihwasser!


Gr Klaus :mhm:
 
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Hallo! Ich möchte euch darauf hinweisen, dass ein Leuchten der Lampe quasi IMMER einen Fehlerspeichereintrag als Hintergrund hat.
Lasst euch nicht mit "Software Fehler" etc. abspeisen. Diesen "Fehler" gibt es nicht sondern ist eher eine Begründung für einen bestimmten Fehler. Eine "fehlerhafte" Software bedeutet höchstens, dass Sollwerte von Gebern (z.B. wäre dies im einfachsten Fall die Widerstandskennlinie eines Temperaturgebers) "nicht ordentlich" programmiert sind, oder das maximal/minimal Werte von Gebern/Sensoren zu eng gestrickt sind, so dass bei bestimmten Werten ein Fehlereintrag erfolgt. Dieser Wert kann im Bezinbetrieb zwar durchaus als nicht i.O. gelten (und dann sind sie auch richtigerweise mit einem Fehlerspeichereintrag verbunden), beim Gasbetrieb aber als normal zu betrachten.

Ich würde an eurer Stelle IMMER den Ausdruck des Fehlerspeichers mitgeben lassen. Dort steht immer ganz genau, welches Bauteil betroffen ist, ob dies sporadisch erfolgt oder dauerhaft, und welche Form des Fehlers vorliegt (Kurzschluss nach Masse, Regelt zu langsam, Durchsatz zu hoch sind nur ganz wenige Beispiele!) in Textform und in einer Nummer, die sind durchweg bei allen Herstellern die gleichen, also genormt (wenige Ausnahmen mal abgesehen)

Warum?

Weil euch so niemand über den Tisch ziehen kann. Angenommen ihr habt immer ne leuchtende Abgaswarnlampe und es ist immer das gleiche Bauteil im Fehlerspeicher... und der freundliche Händler um die Ecke erzählt euch immer, es ist ein Softwarefehler oder sonstwas, wenn der Motor dann irgendwann verreckt, habt ihr NICHTS in der Hand.

Habt ihr sämtliche Fehlerspeicherausdrucke in der Hand, in dem z.B. immer steht, dass die Verbrennung auf Bank 1 zu mager ist und zusätzlich Einspritzventil Zylinder 1 einen sporadischen Fehler wie Kurzschluss nach Masse (gibt noch zig andere Varianten, nur als Beispiel) hat und ihr DANN einen Motorschaden habt, mit nem Loch im Kolben des Zylinder 1, dann kann man dezent auf die 5 Ausdrucke verweisen, die der Händler immer als Softwarefehler abgetan hat.
Ein seriöser Händler gibt einem den Ausdruck auch mit, richtig gute Händler legen im Rahmen einer Inspektion auch einen Ausdruck sämtlicher Fehlerspeicher des Autos mit zur Inspektionrechnung dabei.

Wenn ein Bauteil fehlerhaft ist (oder einfach nur als fehlerhaft deklariert ist) und im Speicher hinterlegt ist, dann wird das Bauteit, für gewöhnlich, mit einem festen Ersatzwert angesteuert. Dieser Wert ist aber NICHT der optimale Wert. Im schlimmsten Fall gilt dieser Wert dann für den Benzinbetrieb und ist im Gasbetrieb eigentlich nicht zu gebrauchen. Ein erhöhter Verbrauch und etwas schlechterer Motorlauf/leistung ist dann noch das absolut kleinere Übel dabei.

Das vorgeschriebene Prozedre (bei Volkswagen jedenfalls) ist folgendermaßen:

Speicher auslesen, Zusammenhänge bei mehreren Fehlern feststellen, nach Reparaturleitfaden Bauteil überprüfen, wenn defekt:austauschen, Fehlerspeicher löschen. Kunden fahren lassen.

oder:
Speicher auslesen, Zusammenhänge bei mehreren Fehlern feststellen, nach Reparaturleitfaden Bauteil überprüfen, wenn I.O: Fehlerspeicher löschen. Kunden fahren lassen.

Kommt der Fehler wieder: Nochmal prüfen, wenn Bauteil immer noch i.O.: Hersteller fragen und auf ne richtige und akzeptable Kundenlösung warten.

Realität:
Speicher auslesen, Fehlerspeicher löschen. Kunden fahren lassen. (erstmal zeitgünstige Variante für den Händler)

oder

Speicher auslesen, Bauteil einfach austauschen, Fehlerspeicher löschen, Kunden fahren lassen. (teuer für den Kunden)


Lg
René
 
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KlausPeter schrieb:
unser CNG hasst benzin, wie der teufel das weihwasser!


Gr Klaus :mhm:


So ist das bei unserem auch. Und keine Probleme. Das Benzin habe ich jetzt doch mal kurz getestet: geht auch noch. Hätte mich auch gewundert, früher war das Benzin im Ersatzkanister Jahre alt und ging dann auch.
 
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