Kochrezepte für unterwegs und daheim!

Dieses Thema im Forum "Camping/Umbauten und Tuning" wurde erstellt von Anonymous, 13. Dezember 2007.

  1. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ciao a tutti und hallo zusammen,
    ich hatte die Idee, hier ein bisschen für abwechslung in den Kochtopf zu sorgen. Wäre schön wenn alle die lust haben mitmachen und selber auch ihre Rezepte hier vorstellen. Ich bin zwar kein Camper, bin aber regelmäßig in unserem Schrebergarten und versuche unter ähnlichen voraussetzungen meiner süßen leckereien auf den Blechteller zu kredenzen.
    Ich dachte an Gerichte die mit wenig aufwand und kein großes Equipment, schnell und günstig zu realisieren sind. Ich werde auch ein paar Rezepte zeigen die man schon zuHause vorbereiten kann und/oder gute haltbarkeit haben.
    Naturgemäß durch meine herkunft wird das ganze stark italienisch ausgerichtet sein, umso wichtiger wäre es wenn alle anderen nationalitäten ihres dazu beitragen für abwechslung zu sorgen.
    Ich bin kein gelernter Koch aber meine Eltern hatten in Italien und dann später hier in Deutschland Restaurants und meine Mutter war die herscherin der Küche, Sie ist eine begnadete Köchin und ich habe das Interesse für´s kochen von Ihr geerbt.
    Meine völlige Talentfreiheit für Süßes dagegen wird offenkundig sein, umso wichtiger wird es sein diese Lücke zu stopfen.
    Manche Rezepte werden auf den Urlaubsaufenthalt in Italien ausgelegt sein damit Ihr vor Ort was neues ausprobieren könnt und die Scheu beim einkaufen überwindet, und wo nötig die richtige aussprache und erklärungen zum Produkt geben, aber mit ein bißchen recherche könnt Ihr sicher auch bei Euch daheim alles finden und schon mal testen ob´s Euch schmeckt.
    Die Italienische Küche bietet vieles was auf Reste verwertung ausgelegt ist, diesen Aspekt halte ich für sehr wichtig damit man nichts wegschmeissen braucht und Platz im Kühlschrank gespart wird.
    Ich betone kein Anspruch auf originalität zu haben, oft habe ich die Gerichte nach meinem Geschmack abgeändert, außerdem varieren in Italien die Rezepte vom gleichen Gericht von Dorf zu Dorf und überall wird man vehement Urheberische ansprüche anmelden.Ich sehe das nicht so eng, obwohl bei manchen sachen (gerade in Ital.Lokalen hier in Deutschland) katastrophale Gerichte zustande kommen die nichts mehr mit den original zu tun haben , bei solchen werde ich die allgemein in Italien als korrekt angesehene Rezeptur vorstellen.
    Ich betone hier nochmal ausdrücklich:"Das ist hier kein One Man Show" , Kochen ist Kultur und Kultur lebt von Vielfalt und Austausch,
    so ist hier jeder aufgefordert mitzumachen ohne Angst und Scheu, ich habe schon bei Leuten gegessen die sich für absolut unfähig hielten und trotzdem ausgezeichnete Speisen servierten, Geschmäcker sind verschieden und das ist gut so.
    Also los und macht mit !
    Auf ein gutes gelingen
    Gianni
     
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  3. #2 Big-Friedrich, 13. Dezember 2007
    Big-Friedrich

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    Sabber,sabber,lecker,lecker....
    Endlich mal eine Rubrik für Papa´s Liebling :lol:

    Campingbrötchen
    Nicht wirklich spektakulär und auch geschmacklich nicht gerade ausgefallen, aber für unterwegs auf jeden Fall ein Hit. Natürlich sind diese Brötchen aber nur dafür geeignet, um sie VOR dem Ausflug zu backen. Unterwegs ist es einfach zu kompliziert und zu aufwendig. Aber die Teile sind super einfach zu essen und machen lange satt. Ideal für Touren, Picknick und Ausflüge.

    Zutaten:
    Für ca. 14 Brötchen mit etwas der Grösse eines Tennisballs
    1 Würfel Hefe
    ½ Liter Milch, lauwarm
    600 g Mehl (Weizen), Vollkorn
    200 g Mehl (Dinkelmehl)
    80 g Honig
    ½ TL Salz
    Zitrone(n), die Schale davon abgerieben
    80 g Butter, zerlassen
    Zum Bestreichen:
    1 Ei(er)
    1 TL Wasser, heiss
    1 Msp. Honig
    1 EL Mandel(n) zum Bestreuen, geraspelt


    Zubereitung:
    Hefe in der Milch auflösen, mit etwas Mehl zu einem Vorteig verrühren und 15 bis 20 Minuten gehen lassen. Dann die weiteren Zutaten zufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten. Nochmals 15 Minuten gehen lassen. Teig wieder durchkneten und 20 Brötchen daraus formen. Brötchen auf einem gefetteten Backblech zugedeckt 10 Minuten gehen lassen. Dann die Oberfläche kreuzweise einschneiden. Eigelb mit Wasser und Honig verrühren und die Oberfläche damit bestreichen. Mandelraspel darüber streuen.

    Im vorgeheizten Backofen bei 220° C auf der mittlere Einschubleiste 25 Minuten backen
     
  4. Anonymous

    Anonymous Guest

    Besser konnt´s nicht laufen wenn der erste Eintrag vom Boss ist!!! :stolz:
    Nachdem ich ca. 1 Stunde mit meiner zwei Finger Technik gebraucht habe mein Rezept zu schreiben habe ich es geschafft dank meiner bemerkenswerten unfähigkeit mit einen klick alles wieder zu löschen. Ja, ja, der klassiker, jetzt muss ich leider weg, setz mich aber Heute Abend nochmal hin. :heul:
     
  5. Lohkemper

    Lohkemper Mitglied

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    Ja endlich eine Gelegenheit alle mit meinem Liblingsrezept zu nerven.
    Kartoffelauflauf nach Art des Chefs ( steht in keinem Kochbuch und ist ein Resteessen welches man am vor tag gut vorbereiten kann)
    1. Auflaufform mit ca2 cm Kartoffelpüree füllen
    2. mit Gouda abdecken
    3.Fleischreste ( Braten, Pute, Huhn alles geht) einfüllen. Einfach kleingewürfeln mit Gouda bedecken, wer will kann auch Pilze dazutun
    5. 2cm Kartoffelpüree einfüllen
    6. Mit Gouda abdecken und mit Edelsüßpaprika bestreuen
    7. In den Backofen ca 20-30 Min bei 200 Grad bis alles schön braun ist
    Schmeckt sagenhaft
    Guten Appetit
    Theo
     
  6. Anonymous

    Anonymous Guest

    Das koennte daran liegen, das der gute Oger verfressen ist :zwinkernani:

    Werde in den naechsten Tagen ein Waldlaeufergericht hier reinstellen
     
  7. Anonymous

    Anonymous Guest

    Jetzt der zweite anlauf.

    Bruschetta (ausgespr. BrusKetta)

    Bruschetta zu machen ist kinderleicht und richtig gemacht besteht suchtgefahr, es war ein richtiges arme Leute essen und konnte überall wo es eine Feuerstelle gab in Minuten zubereitet werden, der name leitet sich von "brusco" ab(brüsk-schroff-kratzig) und bezeichnet die beschaffenheit,diese getoasteten schlabbrigen Brote mit Tomatensalat drauf die man neuerdings überall angeboten bekommt haben nicht´s damit zu tun, daher störts mich ausnahmsweise nicht dass sie auch noch falsch ausgesprochen werden.
    Hier die zwei klassischen Varianten aber man kann sie belegen wie man will.

    Süditalienische Bruschetta mit oder ohne Mozzarella:

    Zutaten:
    1. Altbackenes Weissbrot geht aber auch mit Vollkorn, sollte aber dann ruhig noch älter sein
    2. Tomaten am Besten Cherrytomaten, sehr sehr reif und weich
    3. Knoblauch
    4. Anchovies/Sardellen
    5. Mozzarella, am besten die ganz kleinen Kugeln "Bocconcini" , wenn Ihr in Italien seid greift lieber auf Büffel mozzarella (Mozz. di Bufala) zurück, richtig frisch gibt es die in einer "Latteria" ( Laden für Milcherzeugnisse) aber sehr oft auch in Supermärkten mit Frischtheke, die Mozz. sollte umgebungstemperatur haben, dann schmeckt sie viel besser und schmilzt leicht wenn das Brot heiss genug ist.
    6. Frischen Basilikum, zur Not auch trockenen
    7. Olivenöl, Salz u. Pfeffer

    Zubereitung:

    Brot in 2-3 cm dicken rustikalen Scheiben schneiden und am Rand vom Grill langsam rösten, sie dürfen ruhig trocken und sehr kross werden, Geht auch in der Pfanne am besten in so einer gerillten für Steaks, z.H kann man das Brot auch bei niedrgster Temp. im Ofen schon mal vorbacken und in der Pfanne fertigrösten aber am besten schmeckts vom Grill.
    Den Knoblauch auf die noch ganz heißen Brotscheiben hin und her reiben, das Brot wirkt dabei wie Schleifpapier, die Menge bestimmt ihr selber. Wer Knoblauch nicht so gut verträgt kann die Zehe der Länge nach halbieren und den Keimling entfernen, das ist dann deutlich bekömmlicher.
    Jetzt die Tomate nach dem gleichen prinzip verarbeiten und dabei zerquetschen , das Brot soll den Saft aufsaugen, die größeren fetzen könnt Ihr eifach ein bißchen verteilen und zum schluß habt ihr den grünen Stielansatz den Ihr wegschmeißt.
    Wir sind fast soweit, nur noch eine Anchovie drauf legen, salz/pfeffer, ein kräftigen schuss Olivenöl und den Basilikum darüber zerrupfen .
    Von der Mozzarella ein Stück abreißen ( schmeckt tatsächlich besser als geschnitten und sieht appetitlicher aus) , außeinanderzupfen und drauflegen.
    Endlich essen!

    Norditalienische Bruschetta mit Lardo bianco

    Zutaten:

    1. Brot wie o.g.
    2. Lardo bianco, man kann aber natürlich auch den Deutschen Weissen Speck nehmen
    3. Salz und am besten etwas grober frisch gestoßener Pfeffer
    4. Für die dekadenten unter uns, Trüffel oder Trüffelöl!

    Zubereitung

    Das Brot wie o.g. rößten, auf daß richtig heiße Brot ein paar scheiben Lardo drauflegen, dabei schmilzt es und kräuselt sich ein wenig, salzen und Pfeffern.
    Die Krösusse reiben noch Trüffel drüber oder tröpfeln Trüffel öl darauf.
    Guten Appetit!


    "Lardo bianco" daß ist ein weisser Speck der Luftgetrocknet wird(nur pures Fett!), in Norditalien sehr verbreitet , aus der Toscana kommt der mit abstand beste und heisst " Lardo di colonnata" der monatelang mit den Gewürzen in Marmortrögen reift, wer dort Urlaub macht sollte den unbedingt probieren.Sehr sehr wichtig ist das man ihn hauchdünn schneidet sonst schmeckt es einfach nicht so gut, mann kann ihn auch vom Metzger schneiden lassen aber dann kleben die Scheiben aneinander was dann ein bißchen fummelig wird. Nach dem einkaufen so schnell wie möglich kaltstellen da er sehr schnell schmilzt. Es gibt auch einen vom Wildschwein der mir noch besser schmeckt"Lardo di cinghiale" (TSCHhingiale).Eine Metzgerei -"Macelleria"(maTSCHelleria) mit den zusatz "Norcineria"(norTSCHineria) ist eine Wurstmetzgerei wo ihr richtig aufgehoben seid, aber größere Supermärkte sind in Italien (so wie in Frankreich auch) meistens richtig gut sortiert. Ich bevorzuge aber die kleinen Dorfläden die eine kleinere Auswahl anbieten aber dafür das Handwerk wirklich verstehen. Übrigens haben neueste wissentschaftliche untersuchungen ergeben daß Fett vom Schwein dass nicht geräuchert/gekocht/gepöckelt wurde sehr Wertvolle substanzen enthält und ähnlich wie Olivenöl den Arterien elastizität gibt, selbstverständlich in maßen genossen.

    Wer über Trüffel informiert werden will, kann mich im Thread fragen, ich gebe gerne mein wissen weiter und gehe dann ein bißchen tiefer in die materie rein.
     
  8. Anonymous

    Anonymous Guest

    Gionporno a tutti,
    heute mal den klassiker:

    Spaghetti alla carbonara......e una Coca Cola....
    mein Vater ist ein carbonara fanatiker, er ist damals in den 60érn immer wenn er in Rom, war zu einer runtergekommenen trattoria für Lastfahrer eigekehrt, dessen Koch für die zubereitung berühmt war und jeder hat es in kauf genommen vom Kellner wüst beschimpft und verarscht zu werden, was in diesem etablissement zum guten Ton gehörte, unter einsatz seines Lebens konnte er das rezept (vielleicht aber auch nach kräftigem Trinkgeld) erfahren. Um die perfekte carbonara zu machen sollt man nicht mehr als 2-3 Portionen im der Pfanne haben da sich die garzeit vom Ei sonst verändert und man hat recht schnell Rührei mit Nudeln, man sollte sie sofort essen, Timing ist das wichtigste! In Italien macht man eine Wissenschaft daraus und das nicht zu unrecht, daß ergebniss belohnt aber für die akribie. Die carbonara (von carbone-Kohle) -so die geschichte- war das alltagsgericht von den Kumpels in Kohleabbaugebieten in Norditalien, breitete sich dann schnell im ganzen Land aus, und wurde ein nationalgericht weil sehr nahraft billig und schnell gekocht.
    Ich habe in Deutschland noch nie eine gute serviert bekommen, Kochschinken Sahne oder Erbsen (!) haben nichts darin zu suchen und mit geräucherten Speck, schmeckt sie anderst als mit Pancetta. Für die zubereitung im freiem reicht eine Herdflamme aus. wer die mögl. hat kann parallel auf 2 Flammen arbeiten.Es gibt recht Preisgünstig einzelkochplatten in einem Köfferchen mit Gasbetrieb in der größe einer Schallplatte und ca. 10 cm hoch (habe ich z.B.bei E-bay unter Jamie Oliver Gasherd gesehen) sowas reicht vollkommen aus und ist problemlos zu verstauen.

    Zutaten für 2 Personen:

    1. 200-300 gr. Spaghetti je nach hunger, mann kann aber auch andere Nudeln nehmen, lange Nudeln lassen sich aber besser durchmischen, Eiernudeln sind noch `ne ecke nahrhafter und brechen leicht beim durchmischen.
    2. 3-4 wirklich frische Eier je nach größe und hunger nicht mehr Kühlschrank kalt , am besten vom Hof (Frischei zubereitung, also vorsicht), in Italien kann man problemlos auf dem Land bei Privateleuten die einen kleinen Hof haben fragen, die haben immer ein paar Hühner und verkaufen Euch für ein paar Cent´s welche.
    3. 100-150 gr. Pancetta oder geräucherten Speck in nicht zu feinen Würfeln geschnitten.
    4. 100-150 gr. Parmesan gerieben
    5. Salz / großzügig Pfeffer etwas gröber gemahlen

    Zubereitung:
    1. Pancetta in der Pfanne langsam knusprig rößten bis die Würfel wirklich sehr knusprig aber nicht verbrannt sind dass ausgelassene Fett wird nicht weggeschüttet (wichtig, von geräucherten/Gepökelten Speck dass Fett lieber wegschütten da es u.a. als Krebserregend verdächtigt wird), parallel dazu in einem tiefen Teller die Eier mit 2/3 des Parmesan Salz und Pfeffer gründlich verquirlen bis sich alle klümpchen aufgelößt haben.
    2. Kochwasser aufsetzen( 1-1,5 Liter wasser pro 100 gr Nudeln) und salzen. Die Pfanne kann man als Deckel nehmen, so bleibt die Pfanne warm, wer den Speck besonderst knusprig mag, kann ihn aus der Pfanne fischen und auf ein Stück Papier abtropfen lassen und zum schluss wieder hinzu fügen.
    3. Wenn die Nudeln al dente sind, gründlich und zügig absieben und in die Pfanne mit dem ausgelassenen pancetta befördern und zügig durchmischen damit sie dass Fett ein bißchen aufsaugen dann die Eimischung darübergießen und mit zwei Gabeln durch mischen und durchschwenken bis das Ei dick und sämig wird bei diesen Vorgang reicht die restwärme der Pfanne und der Nudeln, wenn´s nicht klappt, noch ein bißchen auf kleinster Flamme erwärmen und weiter mischen aber aufpassen daß kein Rührei draus wird. Mit dem restlichen Parmesan bestreuen und buon appetito!

    Anm. Man Kann ein kleinen Schuß Sahne oder Milch in´s Ei geben, daß erleichtert die zubereitung, dabei bleibt daß Ei länger flüssig und stockt nicht so schnell, nach ein paar versuchen wird`aber sicher ohne klappen.

    "Pancetta"

    Pancetta (panSCHetta) ist ein luftgetrockneter Bauchspeck sieht aus wie Bacon, es gibt auch eine gerollte variante die saftiger ist. Der Geschmack unterscheidet sich stark von geräuchertem Speck und dass beim braten austretende Fett ist mild im geschmack und wird nicht nicht schädlich wie dass vom geräucherten/gepökelten. Die gerollte ist dünn aufgeschnitten, ideal um Brötchen zu belegen und lecker auf Bruschetta die flache nimmt man eher zum Kochen. Obwohl in Deutschland unüblich habe ich einen Landmetzger gefunden der sie selbst herstellt und als "Tiroler Luftspeck" verkauft, ich fahre alle 6 Wochen mal hin und hol mir einen Vorrat, in handlichen stücken geschnitten lass ich´s mir vakuumieren und heb´s im Kühlschrank auf.
     
  9. Anonymous

    Anonymous Guest

    Weil die nachbarskinder unsere Hundehorde entführt haben und meine süße auf den Christkindlmarkt beim Glühwein trinken ist und ich mit mir nicht´s anzufangen weiss, schieb ich noch was nach...

    Frittata, ital. Eierkuchen

    Die frittata ist ein Typisches restegericht, mann kann so ziemlich alles verwerten und schmeckt auch kalt sehr gut,gerne nimmt man sie als Essen für die Arbeit mit oder in einem Brötchen für die Kinder als Pausenbrot, wichtig ist nur dass die zutaten nicht zu flüssig sind. Ihr braucht eine Pfanne mit niedrigen Rand-mit einer beschichteten tut Ihr Euch am anfang leichter- und einen geraden Topfdeckel, flachen Teller oder ahnliches, Ihr braucht nur eine Flamme, geht aber sogar auf dem Kohlegrill oder am Rand eines Lagerfeuer´s wenn man ein Bett aus nicht mehr glühender Kohle macht. Die Menge der Eier richtet sich nach der Menge der Zutaten und der Größe der Pfanne.
    Hier meine Lieblings Varianten:

    Mit übrigen nudeln,

    1. Nudeln mit/ohne soße von vortag, am besten lange nudeln weil sie sich miteinander verweben und besser zusammenhalten.
    2. Eier , sollten die Nudeln in der Pfanne fast bedecken
    3. Öl damit die Pfanne zu 3-4 Millimeter bedeckt ist
    4. Salz/Pfeffer

    Zubereitung:

    1. ein wenig Öl in der Pfanne erhitzen und durch schwenken die Ränder benetzen damit die Nudeln nicht gleich ankleben, dann die Nudeln in der Pfanne dicht verteilen und schön von einer Seite anrößten ohne umzurühren.
    2. Eier würzen und grob verquirlen, restliches Öl in die Pfanne gießen kurz erhitzen lassen und das Ei gleichmäßig über die Nudeln verteilen.
    3. Bei schwacher bis mittlerer Hitze angaren lassen dabei die Ränder immer wieder ablößen und ein bißchen die Frittata anheben damit sie sich ablößt.
    4. Wenn das ei fast gestockt ist und nur noch an der oberfläche leicht flüssig ist, durch ein bißchen hin und her schwenken vergewissern dass die Frittata sich gelößt hat den Deckel oder Teller (besser wenn etwas größer als die Pfanne) drauflegen und in in einem schwung auf den kopf drehen, im optimalen Fall ist sie ganz geblieben und ist nicht verbrannt!!! Jetzt zurück in die Pfanne gleiten lassen und von der anderen Seite fertig ausbacken.

    Mit Kartoffeln und Speck oder Salami

    Zutaten:

    1. Eier, sollten die Zutaten komplett bedecken
    2. Kartoffeln in ca 1 cm breiten Würfeln geschnitten
    3. Speck o. Salami, etwas kleiner als die Kartoffeln gewürfelt
    4. ÖL wie im ersten Rezept
    5 Salz/Pfeffer

    Zubereitung:
    1. In der Pfanne die Kartoffeln mit etwas Öl braten nach einer weile den Speck mitrößten bis die Kartoffeln knusprig und durchgegart sind, dann in eine Schüssel geben und nachdem sie etwas abgekühlt sind mit den Eiern, Salz/Pfeffer zügig grob verquirlen. Die Salami sollte man nicht anbraten weil sie zäh wird, sondern so wie sie ist zum Ei dazu geben.
    2. In der Zwischenzeit das restliche Öl erhitzen, die Mischung reingießen und gleichmäßig verteilen und wie oben beschrieben verfahren.


    Mit Zwiebeln, meine lieblings frittata. Sollte nicht höher als 1/2-1 cm. werden.

    Zutaten
    1. Zwiebeln, halbiert und in 1/2 cm. Ringe geschnitten
    2. Eier
    3. Salz/pfeffer
    4. Öl wie im ersten Rezept
    5. 1/2 Glas Wasser

    Zubereitung:

    1. Die Zwiebeln mit etwas Öl und einen schluck Wasser dünsten, dass Wasser verhhindert dass sie anbrennen und sie werden süßer und schneller gar, wenn das Wasser verdunstet etwas nachgießen, wenn sie gar sind noch leicht anbräunen sie müssen weich und mußig werden, dann in einer Schüssel mit Eier/Salz/Pfeffer gründlich verquirlen.
    2. Wie oben beschrieben verfahren. Man kann aber auch ein Omelett draus machen.

    Und nun viel Spaß und buon appetito!
     
  10. Anonymous

    Anonymous Guest

    Hallo Gianni,

    kann es sein, das du gerne kochst und isst? Es scheint so. Und lass dich nicht aufhalten Rezepte in den Thread zu stellen. Ich werde es alles mal ausprobieren :D
     
  11. Anonymous

    Anonymous Guest

    @ Strider
    Irgendwann gibt´s ein Foto von mir, dann stellst Du dir die Frage nicht mehr!!! :zwinkernani:
     
  12. Anonymous

    Anonymous Guest

    Na dann mal los. Wir haben einen Extrathread fuer Fotos!!!!
     
  13. Anonymous

    Anonymous Guest

    Sach ma' Maddin,

    Du gehst jetzt ja stramm auf die 1.000 Posts zu. Gibt's da dann irgendwo eine Feier, zu der man sich einladen kann?
    Stand heute sind es 940. Bei Deinem Posting-Tempo dürften, wenn nicht wieder irgendwelche Kameltreiber dazwischen kommen, noch vor Weihnachten die ersten Tausend voll sein.

    Gruss

    Marc
    P.S.:
    Ich stehe auf Fleischküchle (in abtrünnigen Staaten der bundesrepublikanischen Staatengemeinschaft auch Frikadellen oder Fleischpflanzerl genannt). Die kann man auch sehr gut kalt essen.

    Man nehme:
    500g gemischtes Hackfleisch
    3 alte,in Milch eingeweichte und dann in kleine Stückchen zerrissene Wasserbrötchen
    4 sehr fein gehackte Zwiebeln
    3 Eier
    Semmelbrösel nach Belieben
    1 TL Senf
    1 TL Tomatenmark
    Salz, Pfeffer, Petersilie (frisch oder gefriergetrocknet)

    1 Feta-Käse

    Alles ausser dem Feta gut mit der Hand vermengen und 1-2h im Kühlschrank ziehen lassen.

    Feta in kleine Würfel schneiden und die Fleischmasse um die Käsewürfel herum in Bällchenform rollen

    Bällchen im tiefen Fett ausbacken bzw. von möglichst vielen Seiten in einer Pfanne anbraten
    Unbedingt das Fett nach dem Braten/Frittieren mit einem Küchentuch abtupfen

    ESSEN
     
  14. Anonymous

    Anonymous Guest

    Guten Morgen.
    Ja, es sieht so aus, als ob ich die 1000er Marke dieses Jahr noch knacke, aber eine grosse Feier gibt es erst, wenn ich BF einhole. Und da das fast aussichtslos ist, bleibt der Champagner wohl vorerst in Reims.
    Und ausserdem macht es mir dieser Thread sehr schwer viel Zeit im Forum zu verbringen, da er einen dazu animiert mehr Zeit in der Kueche zu verbringen :zwinkernani:
     
  15. Anonymous

    Anonymous Guest

    @ Strider,
    bon jour Martin, da würd ich sagen: ziel erreicht! :top:
    Warte sehnsüchtig auf das wildläufer gericht von Dir...:lagerfeuer:
    Saluti da Gianni
     
  16. Anonymous

    Anonymous Guest

    Guten Morgen Gianni.

    Mein Waldlaeufer-Gericht wird sicherlich nicht den hohen Standard der italienischen Kueche haben (die Beste der Welt!!!!), aber fuer unterwegs ist es nicht schlecht. Und alle die es bisher gegessen haben mochten es. Werde es heute Abend in das Forum stellen.
    Hab einen schoenen Tag und bis bald.
    Strider
     
  17. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ich habe mal einige Leckerlie-Campingrezepte einer guten Campingforenfreundin geuppt.
    Wer mehr "kochen" will bekommt HIER ein Outdoor_Kochbuch.
     
  18. Anonymous

    Anonymous Guest

    @ Roter Kangoo,
    vielleicht bin ich zu doof, aber ich kann da außer Werbung und Gewinnspiele und neuerdings einen entspannten urlauber , nicht´s entdecken. Vielleicht bin ich aber auch der Englischen Sprache nicht mächtig genug!Komischer Link.
    Nicht´s für ungut und Grüße :kafee: :gruebel:
     
  19. Anonymous

    Anonymous Guest

    Man muss den Zahlencode in das Schreibfenster daneben eintragen und auf submit klicken. dann läd die Seite neu und man kann nach ein paar Sekunden ganz unten auf download klicken
     
  20. Anzeige

    Hey
    hier gibt es passendes Zubehör.
    Vielleicht ist etwas brauchbares dabei.
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  21. #19 Big-Friedrich, 20. Dezember 2007
    Big-Friedrich

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    Wow! Das Kuchbuch ist SUPER! Vielen Dank für den Tipp!

    Noch mal eine kurze Erklärung:
    Ihr geht auf
    http://www.fileshost.com/en/file/11980/ ... h-pdf.html
    Wenn ihr langsam seid, bekommt ihr eine super nervige Werbung.
    Dann oben rechts auf "Skip this ad".
    Wenn ihr schnell seid oder auf Skip geklickt habt, seht ihr unter dem kleinen Werbefenster in der Mitte einen Zahlencode und daneben ein Feld. Zahlencode in das Feld eingeben und auf Submit klicken. Wenn ihr den Zahlencode schlecht erkennen könnt, klickt ihr auf "Redraw".
    Danach passiert erst einmal nichts. Die Seite baut sich nur neu auf. Ihr scrollt ganz nach unten und seht, dass ihr noch X Sekunden warten müsst.
    Dann könnt ihr dort auf Download klicken und nach wenigen Sekunden erscheint das bekannte Downloadfenster.

    Ich würde dieses Kochbuch gern auf unseren Server legen, was die Sache ja vereinfachen würde. Leider ist es rechtlich geschützt u.s.w.
     
  22. Anonymous

    Anonymous Guest

    Aus dem Grund ist es auch nur hier intern für ausgewählte Camping-Köche angeboten worden.
    Früher oer später wird die Datei wieder gelöscht......leider
     
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