Feinstaubfilter...na super

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Fragen und Themen" wurde erstellt von Eschi, 22. November 2007.

  1. Eschi

    Eschi Mitglied

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    Editiert von Berlingoheizer: Link gekürzt, 23.11.07
     
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  3. Anonymous

    Anonymous Guest

    Erstmal abwarten, was noch kommt bevor jemand zum Anwalt rennt, wegen der Schadensersatzklage. Diejenigen meine ich, die einen solchen Filter eingebaut haben. Die steuerliche Förderung ist damit wohl futsch.

    Wenn die Hersteller bei der Homologisierung (Antrag auf eineAllgemeine Betriebsgenehmigung) einen funktionstüchtigen Filter eingereicht haben und in der Serienproduktion diesen gegen einen Funktionsuntüchtigen getauscht haben, wäre dies ein Supergau für alle Käufer und den Hersteller.

    Es weitet sich übrigens noch aus, auch Serienfilter sind betroffen:

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    Mehr noch zum Thema, bitte beachtet hier den letzten Absatz:

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  4. jambo

    jambo Mitglied

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    Ich nehme an, die Angelegenheit gibt was Größeres hin und fürchte, das auch User dieses Forums betroffen sind.
    Ich setze den Beitrag mal auf den Status "Wichtig" damit er bis auf Weiteres oben bleibt.
     
  5. Anonymous

    Anonymous Guest

    Sieht ja mal wieder nach Behördlich geprüfter Volksverarsche aus!
    An dieser stelle mein mitleid an alle betroffene.
     
  6. Anonymous

    Anonymous Guest

    Sieht eher nach einem Schnellschuß aus der Hüfte aus, bei dem alles schlief gelaufen ist. Sowohl bei den Herstellern, als auch auf behördlicher Seite.
    Die Filter wurden dringend gefordert, sie wurden gebaut und scheinbar ohne vollständige, zuverlässige Prüfungen freigegeben. Die Zeche zahlt wie immer der Kunde.
     
  7. Anonymous

    Anonymous Guest

    @ Michel: Dann sind wir uns ja im grunde einig! :bier:
     
  8. welfen2002

    welfen2002 Mitglied

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    Volksverarsche hin, Volksverarsche her. Es geht ja schließlich darum die grüne Plakette zu bekommen, Steuern zu sparen und auch die Förderung auszunutzen.
    Ob dann ein Akupatz in den Auspuff gesteckt wirklich die Feinstaubimmision senkt ist doch vollkommen nebensächlich. So sieht es auch der Gesetzgeber und läßt nicht funktionierenden Feinstaubfilter gesetzlich genauso weiter fahren wie bisher. Mit grüner Plakette und allem drum und dran.
    Das Volk wird von hinten bis vorne beschissen, wer wird sich denn wegern so einer Belanglosigkeit aufregen, bei der er noch nicht mal einen Nachteil hat.
     
  9. Guest

    Guest Guest

    Neue Infos von heute:

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,15 ... 35,00.html : "Wer bereits vor einigen Monaten einen Filter eingebaut hat, für den es eine Betriebserlaubnis (ABE) des KBA gab, hat weiter Anspruch auf den Bonus. Allerdings dürfte die Politik nach Ansicht vieler Beobachter demnächst beschließen, dass dies nur innerhalb einer Schonfrist gilt. Möglicherweise müssen alle Filter bis zu einem Stichtag ausgetauscht werden."

    Auch unsere Tageszeitung (Aachener Zeitung) schrieb heute etwas Ähnliches.

    Also vielleicht doch keine Verarsche.

    Tuppes
     
  10. Eschi

    Eschi Mitglied

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  11. welfen2002

    welfen2002 Mitglied

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    Re: Wird immer besser

    Na, na , na, wer wird denn so harte Worte benutzen? Ich nehme mal an Du meinst Minister Sigmar Gabriel (SPD) damit? (Das ist der, der aus Umweltgründen mit der Bahn fährt und seinen Dienstwagen parallel dazu auf der Autobahn fahren läßt) Ich denke Politiker kennen einfach nicht den Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Das darf man denen nicht so anlasten, man muß nur entsprechend dieses Spiel mitspielen, dann wird alles erträglicher. Grade im Umwelthokuspokus gab es schon immer ganz tolle theoretische Erkenntnisse, aber nach einer Weile gerät es denn doch in Vergessenheit.
     
  12. Knuffy

    Knuffy Mitglied

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    Mönsch,

    Lasst uns doch alle wieder auf Handwagen und Pferdekutsche umsteigen. Lassen sich wesendlich günstiger Produzieren und gut für die Umwelt ist es auch :jaja: :lol:
     
  13. Guest

    Guest Guest

    Re: Wird immer besser

    Der Beitrag, auf den du dich beziehst, ist nicht von mir, aber wenn ich den RP-Artikel lese, krieg ich eher einen Hals auf die Hersteller. Und auf die Werkstätten, die sich mit Empfehlungen wie "die Autofahrer sollten auf einen Umtausch verzichten" vor deren Karren spannen lassen.

    Wer hat denn die nutzlosen Filter durch die Prüfung geschummelt und 40.000fach eingebaut und gut dran verdient? Wer das getan hat, soll auch für den Mist geradestehen, den er gebaut hat.

    Ich meine, es ist leicht, sich den Politiker zu greifen, in dessen Ressort der Skandal fällt. Dann toben sich alle aus, am Ende tritt ein Minister zurück, und das wars, bis zum nächsten Mal.

    Aber erdacht und betrieben werden solche Machenschaften von denen, die dabei Geld gewinnen können, und ich finde, das sollte man mal nennen.

    Tuppes
     
  14. welfen2002

    welfen2002 Mitglied

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    Re: Wird immer besser

    Die Hersteller bauen die Filter nur nach den Vorgaben. Diese Vorgaben haben eine ABE. Wenn die Vorgaben möglicherweise nicht ausreichen, dann soll im nachhinein der Hersteller dafür verantwortlich gemacht werden, das die Vorgaben der Politik unzureichend waren? http://www.tagesspiegel.de/magazin/mobi ... 63,2407445
    Mag ja sein, das der Gesetzgeber es anders gemeint hat, aber letztendlich zählt das, für das der Gesetzgeber eine ABE ausgestellt hat.

    Also hat die Werkstatt schuld, die auf Kundenwunsch einen bestimmten Filter eingebaut hat? Wohl auch nicht.

    Ich denke der Käufer ist selber schuld, denn jeder vernünftige Mensch kann sich zusammenreimen, das so eine Art AKKUPATZ in den Auspuff gesteckt nicht dauerhaft die Filterfunktion gewährleistet.

    Solange für den Filter eine ABE Vorliegt, solange ist es im Sinne des Gesetze ein Feinstaubfilter.
    Wie bereits mehrfach festgestellt: Recht und Gerechtigkeit sind zwei unterschiedliche Stiefel. (Das glaube ich, das der Ein oder Andere dabei wütend wird! Aber hoffentlich auch schlauer!)
     
  15. welfen2002

    welfen2002 Mitglied

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    Die CO2 Immision eines einzigen Pferdes ist vergleichbar mit der eines Kleinwagens. Um die gleiche Laufleistung zu erzielen müßte das KFZ mit entsprechend vielen Pferden ersetzt werden. Ich glaube es währe eine Umweltkatastropfe, wenn wir alle unsere Autos gegen Pferdefuhrwerke austauschen würden. Allen die Nahrungsmittelversorgung und Stellflächenproblematik bei Pferden würden unsere Städte vor unlösbaren Problemen stellen. Nicht nur die CO2 Immision, sondern auch die große Menge an Pferdeäpfeln würde unsere Städte in Scheiße versinken lassen.
    Ich bleibe dabei: Der Mensch als solches ist der größte Umweltsünder.
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 92,00.html
    http://www.20min.ch/news/schweiz/story/20633892
    http://www.pi-news.net/2007/10/klimasch ... berfuehrt/
     
  16. Guest

    Guest Guest

    Re: Wird immer besser

    Wirfst du da was durcheinander? Ob die Vorgaben ausreichen (wofür?) oder nicht, spielt keine Rolle - die 40.000 Filter entsprechen ihnen nicht, sie hätten nie verbaut werden dürfen.

    Nicht die Vorgaben haben die ABE, sondern das fertige Produkt bekommt eine, wenn es die Vorgaben erfüllt. Und wenn sich herausstellt, dass die serienmäßigen Filter die Vorgaben nicht erfüllen, dann gibt es m.E. zwei Möglichkeiten:

    1. Dieses Filtermodell hat nie funktioniert - dann ist bei der ABE-Erteilung geschummelt worden. Die Frage, die zu klären ist: Wer hat geschummelt, und wer hat es nicht gemerkt? Und nach meiner Auffassung ist der Schummler an erster Stelle verantwortlich (Verursacherprinzip).

    2. Das Muster, was zur Prüfung vorgelegt wurde, war in Ordnung (ABE wurde zu Recht erteilt), aber die Serienprodukte entsprechen nicht dem Muster. Frage: Wie kann das passieren, bei 40.000 ausgelieferten Stück? Wurde bei der Qualitätskontrolle derart geschlampt? Hat der Hersteller das Modell eigenmächtig abgeändert, z.B. um billiger zu produzieren?

    Wie auch immer. Wer ein Produkt verkauft und behauptet, es erfülle die Vorschrift XY, der ist dafür verantwortlich, dass das stimmt (Produkthaftung / zugesicherte Eigenschaften). Diese Verantwortung kann man nicht auf irgendwelche Politiker abschieben, nur weil man zufällig in einem politisch sensiblen Bereich tätig ist.

    Ich nehme Politiker und Behörden nicht in Schutz - wenn die geschlafen haben, sollen sie dafür gerüffelt werden, gegebenenfalls auch mit persönlichen Konsequenzen. Aber man darf nicht vergessen, wer diesen fabrikneuen Schrott in Verkehr gebracht hat.
    Nein, vorausgesetzt sie hat den Filter nach Angaben des Herstellers eingebaut und nichts kaputtgemacht, dann ist sie an der Misere schuldlos. Aber sie darf sich auch nicht zum Komplizen machen, indem sie die Kunden abbügelt mit "was wollt ihr eigentlich, ihr habt doch euern Steuervorteil ..."
    Ich bitte dich, woher soll ein Käufer wissen, woraus so ein Ding besteht und wie es genau funktioniert? Dafür sind Vorschriften und Prüfprotokolle doch da, dass man sich auf Sachen, die zugesichert werden, verlassen kann.

    tuppes
     
  17. Guest

    Guest Guest

    Die Staatsanwaltschaft ermittelt mittlerweile gegen GAT wegen Betrugsverdacht.

    Die von GAT zur Begutachtung und Typgenehmigung vorgelegten Filter wurden nach Erteilung der Typgenehmigung in der laufenden Produktion verändert ohne die Teile noch einmal zur Begutachtung vorzulegen.

    Desweiteren stehen noch Anschuldigungen im Raum, dass Gat wissentlich Gutachten zur Erteilung der Typgenehmigung ge/verfälscht hat.

    Sollten sich alle Anschuldigungen als korrekt herausstellen, dann ist das wieder einmal ein gutes Beispiel, wie ein Unternehmen versucht, gefördert durch staatliche Subventionen, die schnelle MARK (den schnellen EURO) zu machen.

    Gut, dass es aufgefallen ist. Schade um die dadurch vielleicht vernichteten Arbeitsplätze.

    Gruß
    Martin
     
  18. Fischotter

    Fischotter Mitglied

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    Hallo,
    in der letzten Ausgabe der Autobild war ein Bericht zu GAT. Sie zeigten Kopien der Prüfberichte das Original mit 5 Punkten waren 3 als fehlerhaft abgezeichnet. Das abgegebene Prüfprotokoll hatte auf einmal 5 abgehackte Prüfpunkte. Das riecht nach Fälschung.

    ciao

    Peter
     
  19. welfen2002

    welfen2002 Mitglied

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    Wenn es einen Unterschied zwischen Orginal (dem Muster dem eine ABE gegeben wurde) und der "voraussichtlichen" Fälschung gibt, denn nennt man das Betrug. Denn für das Plagiat, was bestenfalls nur so aussieht wie Orginal gibt es ja keine ABE. Strafrechtlich klare Sache, aber wie bekommt der geprellte Autofahrer sein Geld zurück? Also wenn ich Karl-Heinrich Amft oder Christoph Amft währe, würde ich jetzt mit meinem Geld in den Ruhestand treten. http://www.gat-kat.de/haupt.aspx?select ... ressum.htm
     
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  21. Eschi

    Eschi Mitglied

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  22. #20 Anonymous, 6. Juni 2008
    Anonymous

    Anonymous Guest

    Ja, das kann ich schon nachvollziehen. Wenn etwas mit öffentlichen Geldern gefördert wird (oder mit Steuernachlass) dann sollte es auch funktionieren. Da würde ich aber auch draufdrängen.
    Im Übrigen rüstet man doch nicht blos wegen der Seuer soetwas nach, da sollte auch ein eigenes Interesse da sein den Filter zu tauschen...
     
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