Elektrofahrzeuge

Dieses Thema im Forum "Sonstige Fahrzeuge" wurde erstellt von Ernie, 25. Januar 2011.

  1. Ernie

    Ernie Mitglied

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  3. #2 Fischotter, 25. Januar 2011
    Fischotter

    Fischotter Mitglied

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  4. Anonymous

    Anonymous Guest

    Hallo,

    mich überzeugt dieses 150-200 km fahren und dann mindestens 20min an das Spezialladegerät noch nicht.
    Es gibt sicherlich Nutzungsprofile bei denen das passt, ist aber in meinen Augen noch eine "verschlimmerung" der Erdgasthematik.

    Aber natürlich brauchen auch die Hersteller Testobjekte um erste Erfahrungen zu sammeln.
    Das einzige was ich bisher für ein echtes Konzept halte sind standardisierten Wechselbatterien ala betterplace.
    Aber bis die Hersteller sich soweit einig sind welche Spannungen Sie an Bord haben wollen werden sicher noch ein paar Jahre vergehen.

    Grüße
    Felix
     
  5. Ernie

    Ernie Mitglied

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    Hallo Felix,

    ich gebe ja zu, das die Hersteller noch nicht so weit sind, sich auf einen einheitlichen Standard
    zu einigen und deshalb längere oder weitere Urlaubsfahrten noch nicht, mit diesen Fahrzeugen,
    in Betracht gezogen werden können. Einen schnellen Austausch der Batterien, der einem Tank-
    stop ähneln würde, entfällt somit erst einmal.
    Aber für den Alltag reicht die Reichweite doch allemal aus, um damit zur Arbeit und zurück zu
    fahren und den Einkauf schafft man damit anschließend auch noch. Nachts wird er wieder auf-
    geladen und das Spiel beginnt von neuem. Der Vergleich mit Erdgasthematik hinkt ein kleines
    bisschen, da Du ja nicht erst auf ein auszubauendes Tankstellennetz warten mußt, sondern ihn
    jederzeit, an jeder beliebigen Steckdose, wieder aufladen kannst. Damit erreichst Du wohl die
    höchst mögliche Tankstellendicht, die man sich nur Vorstellen kann, da ja jede Steckdose auch
    gleichzeitig eine potentielle Tankstelle darstellt.
    Ich begrüße die "Anstrengungen" der Fahrzeughersteller (auch wenn sie nur sehr schleppend aus
    den Puschen kommen) endlich mal damit zu beginnen, Erfahrungen zu sammeln und somit auch
    eine Weiterentwicklung ermöglicht wird. Nur mit den idealisierten Testfahrten, die dermaßen
    Realitätsfremd sind und nicht anhand von praxisorientierten Realbedingungen ausgeführt wer-
    den, kommen wir da nicht weiter und der Kunde muß diese Erprobungsphase über sich ergehen
    lassen. Aber das war ja schon immer so, mit den innovativen Neuerungen der Kfz-Branche :jaja: .
     
  6. zooom

    zooom Mitglied

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    Man darf sich nur nicht der Illusion hingeben, damit hätte man auch nur ein Jota für den Umweltschutz getan, so ein Elektroauto erzeugt nämlich bei der derzeitigen Stromerzeugung MEHR CO2 als ein sparsames Benzin- oder Diesefahrzeug, nur kommt es halt nicht direkt ausm Auspuff. Das ist dann angewandte St. Florianspolitik, wenn man nicht eine adäquate Menge Strom selbst herstellt und einspeist, z.B. durch eine PV oder Windkraftanlage.

    ...ich dürfte so ein Ding fahren :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
     
  7. rgruener

    rgruener Mitglied

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    abgesehen von der augenwischerei mit dem schadstoffausstoss.
    fast genauso schlimm sind die akkus. einmal die herstellung, die geht auch nicht ohne co2 und sonstiges ab, und am ende noch der haufen giftiger sondermüll der übrig bleibt.
    mein fazit: derzeit alles humbug und leuteverarscherei. reden wir in 10 jahren nochmal drüber.
    augenblicklich ist ohnehin kein sparkurs angesagt. wirtschaft, politik und regierung setzen nach wie vor auf hohen ölverbrauch zu hohen preisen.
     
  8. nextdoblo

    nextdoblo Mitglied

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    wenn es kein Öl mehr gibt, wird man mehr als nur drüber "reden" müssen.
    Meine Meinung: die Zeit bis dahin nutzen, um die Stromproduktion umzustellen -> Ökostrom !
    Die Zeiten, dass jeder ein oder zwei eigene grosse Autos vor der Tür stehen sind dann eh vorbei -> Carsharing, Mieten, gar kein Auto, Miniautos für Stadt / Alltag kommen (vielleicht)
     
  9. Ernie

    Ernie Mitglied

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    Achtung Ironie:

    • Das verstehe ich nun gar nicht. Mein Strom scheint sauber zu sein. Er kommt bei mir direkt aus
      der Steckdose (ich Wähle immer den günstigsten Stromanbieter), die Steckdose ist auch immer
      noch so sauber, wie beim Einbau und hat wohl demzufolge auch noch keine Verschmutzungen er-
      lebt ( :gruebel: vielleicht kommt da ja Atomstrom raus). Auch habe ich vor unserem Haus noch keinen
      Berg von CO2 gefunden, aber ich schaue gerne noch mal nach . . . . . nee, weder vor noch hinter
      dem Haus konnte ich einen CO2-Berg finden und auch die Einfahrt ist noch frei :mrgreen: . Ironie-Ende.
    Das sollte ja wohl inzwischen jedem klar sein, das auch die Stromherstellung "sauberer" werden muß!
    Ebenfalls müssen auch die Herstellungsverfahren der einzelnen Komponenten des Elektroautos optimiert und
    weiter entwickelt werden. Wobei der am Ende anstehende Verwertungsprozess, auch nicht vergessen werden
    darf.

    Und genau mit dieser Einstellung würden wir heute noch in den Höhlen sitzen und fürs Feuer auf das nächste
    Gewitter / bzw. Blitzeinschlag warten müssen.

    Ohne die Forschung und Entwicklung von heute, ist auch kein Fortschritt in 10 Jahren zu erwarten!


    Aber irgendwie driftet dieses Thema in eine Richtung ab, was von mir in dieser Art gar nicht so beabsichtigt
    war. Für mich standen die Rahmenbedingungen, wie Stromerzeugung, Produktions- und Verwertungsverfahren
    gar nicht im Vordergrund der Thematik (das diese noch verbesserungsbedürftig sind, sollte jeder inzwischen
    verstanden haben), sondern der Punkt, das ich das erste mal im www eine Seite gefunden habe, unter der ich
    die Information über ein "vollwertiges" Auto entnehmen konnte: Verkaufe Elektroauto und der Preis ist "Betrag
    X"
    . Bis jetzt habe ich immer nur schwammige Informationen finden können, bei denen einem weder der Preis
    noch die Lieferzeit verraten wurden. Auch auf Anfrage, erhielt ich nie die von mir gewünschten Informationen.
    Selbstverständlich gibt es schon eine Menge von Elektrofahrzeugen, die sogar schon käuflich zu erwerben sind,
    aber nicht die von mir gestellten Rahmenbedingungen erfüllen konnten. Diese sind unter anderem, das ich auch
    in das Fahrzeug hinein passe (wichtigster Punkt!), die Reichweite über 100 km liegt (Distanz Wohnort-Arbeits-
    platz-Wohnort), die Höchstgeschwindigkeit über 100 km/h beträgt (Autobahnfahrten sollten möglich sein) und
    das Ganze dann auch noch in einem einigermaßen vernünftigen Preis-Leistungsverhältnis steht.
    Und genau diese Punkte waren, bei den bis jetzt angebotenen Fahrzeugen (es scheiterte immer schon am ersten
    Punkt, das ich nämlich auch hinein passe), nie gegeben. Diese Erfahrungen sind selbstverständlich rein subjektiv
    und basieren auf meinen eigenen, vielleicht auch eingeschränkten, Wahrnehmungsmöglichkeiten :lol: .

    Aber ich freue mich weiterhin über jeden weiteren Tipp des Fahrzeugerwerbes, über die einzelnen Standpunkte
    und Ansichten jeden einzelnen Users und selbstverständlich über jede weitere konstruktive Debatten.
     
  10. #9 helmut_taunus, 26. Januar 2011
    helmut_taunus

    helmut_taunus Mitglied

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  11. Ernie

    Ernie Mitglied

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    Hallo Helmut,

    vielen Dank für den Link, den kannte ich noch nicht :top: .

    Aber . . . . wenn man sich die Liste mal genauer anschaut, dann stellt man überwiegend fest,
    daß es sich um:

    • - Konzeptcars oder Studien handelt, die nie in Serie gehen werden.
      - Studien handelt, bei denen die Hersteller anscheinend kein großes Interesse an der Ver-
      mmarktung haben (Mini und Smart).
      - Noch nicht auf dem Markt erhältliche Fahrzeuge handelt (ja ja, die Zukunft. Mal sehen,
      mwer davon übrig bleibt).
      - In Deutschland nicht erhältliche Fahrzeuge handelt (z.B. Renault, PSA und Fiat haben
      mihre Fahrzeuge nie hier vertrieben, warum auch immer).
      - Die Verlinkung zum Hersteller ins leer laufen "404 not found" (ist wohl nichts draus ge-
      mworden).
      - Das es sich um Hybrid und nicht um rein elektrische Fahrzeuge handelt.
      und
      - Die Fahrzeuge für Otto-Normalverbraucher zu teuer sind (Fisker-Karma, Lightning und
      mPorsche etc.).
    Und bei den nun noch übrig gebliebenen Herstellern/Fahrzeugen passte bis heute halt ein oder
    mehrere meiner Kriterien nicht:
    • - Das ich auch in das Fahrzeug hinein passe (wichtigster Punkt!) und auch der, an dem
      mes bis jetzt am häufigsten scheiterte :lol: .
      - Die Reichweite über 100 km liegt (Distanz Wohnort-Arbeitsplatz-Wohnort)
      - Die Höchstgeschwindigkeit über 100 km/h beträgt (Autobahnfahrten müssen möglich sein).

    Oh je, bei dem Tazzari Zero überschreite ich ja alleine schon die maximale Zuladung und ich kann
    mir auch nicht vorstellen, daß ich dort einigermaßen Platz haben werde. Aber sonst ein sehr hüb-
    sches Fahrzeug, das etwas für meine Frau sein könnte :jaja: .

    Werde mir also mal in der nächsten Zeit den MITSUBISHI i-MiEV und den Luis4u anschauen müssen.
     
  12. #11 Big-Friedrich, 26. Januar 2011
    Big-Friedrich

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    Elektrofahrzeuge gibt es schon lange zu kaufen, aber mit rund 35.000 Euro kommen sie jetzt scheinbar in bezahlbare Regionen. Das freut mich. Also Stadtauto ideal! Wobei.... wer nur in der Stadt unterwegs ist, sollte die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen und ein Elektroauto hat in meinen Augen keinen Sinn, wenn der Strom dafür aus einem Atomkraftwerk kommt. :cry:
     
  13. #12 helmut_taunus, 26. Januar 2011
    helmut_taunus

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    Hallo,
    an dieser Stelle kann man mal sehen, wie unterschiedlich die Mentalitaeten sind.

    Wir in Deutschland haben oefters Deine geaeusserte Meinung.
    Die Franzosen sehen es ganz anders. Fuer sie sind Elektroautos die CO2 -freie Alternative fuer das Autofahren, GERADE WEIL sie sooo viel Atomstrom haben und sonst fast keinen anderen Strom. Fuer Franzosen sind wir hier CO2 Schweine mit unseren Elektroautos, und mit Oekostrom seien wir wirtschaftlich zu teuer.
    Gruss Helmut
     
  14. #13 helmut_taunus, 26. Januar 2011
    helmut_taunus

    helmut_taunus Mitglied

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    Hallo Ernie,
    mal so nebenbei,
    das Twike darf auf die Autobahn. Es faehrt 90 km/h und mit geeigneten Akkus auch 150km weit.
    Als Human Power Hybrid kannst Du mit leeren Batterien weiterfahren (etwas langsamer, laechel).
    Das Fahrzeug ist ein Zweipersonen-Tretfahrrad mit Elektro-Hilfsmotor, Metallrahmen etwas stabiler als ein Fahrrad.
    Ich verstehe schon, dass es nichts fuer Dich ist. Leichtbau auf die Spitze getrieben, und Konstruktion von vor 10 Jahren.
    Bild1
    Ein Twike-Fahrer zeigt Bilder
    http://www.daniel-jung.ch/Diverses/twike.htm
    (An Ernie, in Deiner Naehe faehrt seit Jahren ein Twike in knatschegelb, zwischen Limesstadt und Eschborn, trifft man dort oefters auf der Strasse)

    Das wichtigste Bauteil an einem Elektrofahrzeug ist ???
    Der Leichtbau.

    Man darf nicht ein Eisenauto nehmen und eine Batterie reinbauen.
    Man muss eine Batterie mit Motor Notsitz und Windschutz ausruesten. Dann kommt man zu geringen Batteriepreisen (10.ooo EUR) und demzufolge geringen Fahrzeugkosten.
    Die Batterie der derzeitigen Test-Minis soll um die 20.ooo EUR kosten.
    Die Batteriekosten sind ja - bitte immer im Hinterkopf behalten - mehrfach zu bezahlen.
    Gruss Helmut
     
  15. Ernie

    Ernie Mitglied

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    O.K. beim Twike habe ich nicht nachgeschaut und mit 200 kg Zuladung sogar für mich geeignet :zwinkernani: .
    Aber . . . mit 85 km/h (siehe Technische Daten) würde ich mich, mit einem Leichtbau, nicht auf die
    Autobahn trauen. Wenn einem da einer rein donner, ist es gleich um einen geschehen und dann über-
    holen einem da auch noch ständig die ganzen LKWs. Mir wäre das zu gefährlich!

    Ja, den kenne ich (vom vorbei fahren) und zwischen Hofheim und Weilbach begegnet mir auch stän-
    dig so ein ähnliches Gefährt, allerding in orange. Sind schon recht flott unterwegs und für die Stadt-
    und Überlandfahrten sicherlich ausgezeichnet geeignet.


    Ja, das in der Entwicklung von Elektroautos noch sehr viel Potenzial steck, ist wohl allen klar. Aber ir-
    gendwann muß halt mal damit begonnen werde, damit man auch in der Zukunft ein Gebrauchsfähiges
    und ausgereiftes Fahrzeug erwarten kann. Selbst Karl Benz entwickelte nicht schon 1886 den neuen
    Mercedes SLS, sondern begann mit dem Patent-Motorwagen Nummer 1. Wenn mal die Zeit soweit
    ist und die Elektroautos 125 Jahr Entwicklung hinter sich haben, wird es die ganzen Anfangsprobleme
    schon lange nicht mehr geben.
    Und das größte Problem derzeit bin anscheinend ich, mit meinen ausladenden Maßen :jaja: . Damit bin
    ich momentan nicht kompatibel, mit den jetzigen Elektro-Modellen :lol: .
     
  16. zooom

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    ICH und der liebe Gott, wir wissen das bereits:

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,15 ... 31,00.html


    Und das kommt von Jemandem, mit dem ich wenig meiner grünen Gesinnung teile, gleichzeitig wahr und völliges Pharisäertum, wenn man die aktuelle Modellpalette von Mercedes ansieht.

    Wenn es denn endlich käme, das 1l Auto, da hätten es die Stromer ziemlich schwer dagegen.
     
  17. Ernie

    Ernie Mitglied

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    Na, das ist ja mal wieder typisch! Die Fahrzeughersteller kennen ihre Achillesferse ganz genau, sind aber nicht
    in der Lage, das theoretische auch in die Praxis umzusetzen (so lautet zumindest ihre Schutzbehauptung) und
    das nach doch schon 125 Jahren Fahrzeugentwicklung. Die Technologie dafür, für Fahrzeuge mit geringerem
    Kraftstoffverbrauch, existiert schon seit etlichen Jahren. Nur die Fahrzeugindustrie will diese partout nicht in
    Serienfahrzeuge verbauen (warum auch immer), geschweige denn diese weiter zu entwickeln. Schon 1990 gab
    es von VW den Golf mit Motorabschaltung und einer Halbautomatik, mit einem Durchschnittsverbrauch von 4,4
    Litern Diesel auf 100 km (für derzeitige Maßstäbe ein überdurchschnittlich niedriger Verbrauch). VW stellte ihn
    wieder ein, mit der Begründung: Das er vom Verbraucher nicht angenommen wurde. Ein Arbeitskollege von mir
    wollte ihn kaufen und VW war damals nicht in der Lage, ihm dazu Informationsmaterial zu besorgen, geschwei-
    ge denn ihm einen Liefertermin nennen zu können. Er bestellte ihn trotzdem (warum, wissen nur die Götter)
    und nach unzähligen Vertröstungen und Verschobenen Zusagen des Liefertermins, teilte man ihm mit, daß das
    Fahrzeug nicht mehr produziert wird und er deshalb keinen mehr bekommen würde. Man mag es nicht glauben,
    aber zwischen der Bestellung und der Absage lagen ganze 2 Jahre (unfaßbar). Er kaufte sich dann ein Jahr spä-
    ter, einen der ersten Golf TDI, der nur unwesentlich mehr verbrauchte. Die Fahrzeughersteller wissen also nicht
    nur in der Theorie, wie man verbrauchsarme Fahrzeuge baut, sondern sie könnten es sogar in die Praxis umset-
    zen, wenn sie es den nur wollten. Aber es ist ja leichter, seine eigenen Anstrengungen nicht in die Fahrzeugent-
    wicklung zu stecken, sondern sie in die Kritik, über die Bemühungen anderer (die vielleicht einen mehr oder we-
    niger guten Ansatz zur Weiterentwicklungen darstellen könnten) zu verschwenden. Natürlich stellt dieses nur wieder
    meine eigene subjektive Meinung dar.
     
  18. Ernie

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  19. rgruener

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    Re:

    also da bin ich der erste, der mit vorne marschiert.
    aber derzeit gehen die entwicklungen an der realität ziemlich vorbei und, was noch schlimmer ist, der politische wille steht absolut gegen öko und gegen einsparung.
    der politische wille lautet nach wie vor: verbrauche soviel öl wie möglich zu möglichst hohem preis.
    wir waren nicht auf dem mond, weil wir es konnten, sondern wir konnten es, weil es gewollt war.
    alle fahrzeuge könnten schon seit 20 jahren mindestens 30% weniger sprit verbrauchen - will aber keiner.
    ich garantiere dir - wenn du morgen eine erfindung publizieren würdest, die eine serienreife einsparung von nur 10% sprit ermöglichen würde, dann hättest du übermorgen den briefkasten mit morddrohungen voll.
     
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    Hey
    hier gibt es passendes Zubehör.
    Vielleicht ist etwas brauchbares dabei.
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  21. #19 helmut_taunus, 29. Januar 2011
    helmut_taunus

    helmut_taunus Mitglied

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    Hallo,
    wenn Du heute ein neues Automodell entwickeln willst, kommt gleich zu Beginn die Frage nach der Stueckzahl. Um sie nach oben zu treiben, brauchst Du eine Version mit kraftvollem Motor und allem Zubehoer, egal zu welchem Preis, nur fuer die Autotester und um die Kompetenz des Herstellers zu zeigen (Manchmal wird oberhalb des Spitzenmodells noch eines fuer die Rennstrecke konzipiert) Mit diesen Ueberlegungen ist eine Rohkarosserie definert, die bei 240 km/h auf Bodenwellen nicht durchbricht und bei mitlerer Beladung in Kurven nicht knarzt. Zudem ist die Karosserie so stark und schwer, dass sie alles denkbare Zubehoer traegt von el Fensterheber ueber Glasdach bis Automatik. Mit dieser Karosserie kannst Du kein Elektroauto mehr bauen. Noch nicht mal ein sparsames Benzinauto. Bei geringer Motorleistung und geringem Nicht-Zubehoer-Gewicht hast Du immer noch den schweren Blechklotz Karosserie am Bein, so dass heute eine Fahrzeugklasse mit 34 PS (Kaefer, R4) gar nicht mehr auf der Strasse zu bewegen waere.

    Fuer ein Elektroauto (angesichts der Batteriesituation) musst Du zuerst die Beschraenkungen definieren. Sollen es zwei, drei oder gar vier Sitze werden, soll das Fahrzeug eine Heizung haben (diese mit Strom oder mit Benzin), soll die Reichweite 80 km oder 120km oder gar 200km werden (bei gleichmaessiger Geradeausfahrt ohne Steigung und ohne Heizung). Nach diesen Definitionen kannst Du die leichtestmoegliche Karosserie dazukonstruieren. Mit einem Benziner von 40 PS waere sie vermutlich an der Bruchgrenze, oder der Benziner muesste auf 130km/h abgeregelt werden. Weiterhin kannst Du die Batterie definieren, 200kg oder 400kg Gewicht fuer 10ooo oder 20ooo EUR und kommst so zu Preis und Stueckzahl. Das sind dann vielleicht mal riesige 50ooo Stueck, folglich sind die Werkzeugkosten fuer jedes Karosserieteil und alle anderen Teilekosten enorm hoeher als fuer ein Standard-Blechauto mit deutlich hoeherer Stueckzahl.

    Die Idee, in ein gaengiges Eisenauto lediglich einen Elektroantrieb reinzustecken, funktioniert nur am Stammtisch. Bei Rangierbetrieb in der City vielleicht, das Optimum liegt wie dargestellt ganz woanders, beim Leichtbau. Umgekeht wuerde es Sinn machen, ein Leichtbau-Klein-Elektroauto zu konstruieren und zur Stueckzahlerhoehung eine Version mit Mopped-Verbrennungs-Motor zusaetzlich anzubieten. Diese muesste dann aber mit Gross-Serien-Eisenautos konkurrieren, was beim Kaufpreis wieder nicht hinhaut. Nur ueber die Betriebskosten ergaebe sich eine Ersparnis.

    Gruss Helmut
     
  22. daisy

    daisy Moderator
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