Drei Tage ohne Kommunikationsmittel

Dieses Thema im Forum "Computer, Internet, Unterhaltungselektronik & Co." wurde erstellt von Anonymous, 23. Januar 2013.

  1. Anonymous

    Anonymous Guest

    Hallo,

    bei uns hat es bei den Telekomikern gebrannt, drei Schaltschränke waren abgeraucht, darauf hin waren für 3 Tage im Kreisgebiet und in den angrenzenden Kreisen Festnetz-, D1-Handy- und Internetverbindungen weitestgehend nicht möglich. Festnetz ging hin und wieder, Internet und vor allem die Notrufnummern waren unerreichbar. Die Alarmierung erfolgte in den Spritzenhäusern, bei Polizisten auf Streife oder an der Hauptwache. Wie vor der Erfindung des Telefons, nur dass man heute nicht mehr mipm Pferdefuhrwerk fährt..... Bis ich mit dem Auto am Spritzenhaus bin, brauche ich die Feuerwehr auch nicht mehr, außer zum Asche wegfegen. :shock:

    Schon erschreckend, was da alles dran hängt. Banken waren geschlossen, Geldautomaten funktionierten nicht, Kartenzahlung in den Geschäften nicht möglich, in der Firma absoluter Stillstand. Mein Nachbar konnte nicht mal fernsehen, T-Entertain sei Dank.

    Gruselig, wenn ein Baustein der Mediengesellschaft wegfällt, sei es Telefon, Strom oder sonstwas. War aber auch irgendwie cool, die Kids hatten endlich mal Lust auf einen Spieleabend. :mrgreen:
     
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  3. #2 helmut_taunus, 23. Januar 2013
    helmut_taunus

    helmut_taunus Mitglied

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    Hallo,
    fuer ganz schwere Krisenfaelle (wie vor 5 ? Jahren -Stromausfall 3 Wochen bei starken Minusgraden, oder vor 30? Jahren als man den Schnee mit Panzern besiegen musste) sollte jeder bei jeder Installation immer im Hintekopf behalten
    .
    Wird es funktionieren - oder braucht es Strom.
    .
    Gruss Helmut
     
  4. eiermann

    eiermann Mitglied

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    Tja,

    das ist der Fluch der Privatisierung.
    Wie sagte der Telekomsprecher:
    Zitat
    "Eine Doppelung der Technik ist nicht finanzierbar"
    Zitat Ende

    Die Telekom ist ein Privatunternehmen welches ihre Aktionären verpflichtet ist. Und da müssen sich Investitionen rechnen.


    Schöne neue Welt.
     
  5. #4 helmut_taunus, 24. Januar 2013
    helmut_taunus

    helmut_taunus Mitglied

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  6. Anonymous

    Anonymous Guest

    In flugzeugen und space-shuttles sind die lebenswichtigen systeme m.W. dreifach "redundant" vorhanden. Daß die politik nicht dafür sorgt, daß dies bei etwas heutzutage ebenfalls (zumindest wirtschaftlich) überlebenswichtigem wie der kommunikationselektronik ebenso der fall ist, ist ein weiteres beispiel in einem berg voll beispielen für die unfähigkeit unserer volksver(t)reter. Zumal da die redundante auslegung heutzutage sicherlich wesentlich (!) billiger wäre als zu zeiten der staatlichen telekom.
     
  7. thies

    thies Moderator
    Mitarbeiter

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    Billiger mit Sicherheit aber immer noch zu teuer um es wirtschaftlich zu verkaufen.

    Unsere Firma baut grade neu und verlangt ebenfalls Redundante Leitungen zu verschiedenen Knotenpunkten, falls mal ein Knotenpunkt ausfällt. Bis zum derzeitigen Umzugstermin dahin kann nur eine Leitung garantiert werden, die zweite Leitung könnte man nur zum selben Knotenpunkt legen, einen anderen Knotenpunkt ansprechen ist mit Erdarbeiten (4-spurige Hauptstrasse im Ballungsgebiet aufreissen) verbunden und daher nicht so schnell realisierbar.

    Mal schauen was aus der Geschichte noch wird.

    3 Tage ohne Telefon oder Internet ist sichelrich immer noch einfacher als die gleiche Zeit ohne Heizung bzw. Strom.
     
  8. Anonymous

    Anonymous Guest

    Für Privatleute sicher, aber für die Firmen nicht. Alleine bei uns ein Schaden von knapp 10 Mio. Euro. Da wird auf die Feuerversicherung der Telekomiker ne satte Rechnung zukommen.
     
  9. #8 Big-Friedrich, 24. Januar 2013
    Big-Friedrich

    Big-Friedrich Moderator
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    Jo... Wir haben ein paar Filialen in dem betroffenen Gebiet. Chaos pur.
    Vor nem Jahr hat ein Bagger unsere Stromleitung zur Firma gekappt. 3 Stunden ohne Strom.
    Furchtbar, wie abhängig sich Leute von der Technik machen.
     
  10. Beastie

    Beastie Mitglied

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    Hm.. also ich wäre mir da nicht so sicher, ob da mehr als die Rückerstattung der Grundgebühr für den gestörten Anschluss bei raus kommt ..
     
  11. eiermann

    eiermann Mitglied

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    Da schaut man mal in die AGB die man bei Vertragsabschluss akzeptiert hat.
    Da steht dann drin ob, und ab welcher Ausfallzeit man welchen Schadenersatz gelten machen kann.

    Ich kann mich an Zeiten erinnern da stand in den Vertragsbedingungen, das bei Ausfall des Telefonanschlusses bis zu 14 Tagen keine Schadensansprüche geltend gemacht werden könne....
    Aber es ist schon lange her.
     
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    Hey
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    Vielleicht ist etwas brauchbares dabei.
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  13. Anonymous

    Anonymous Guest

    Die AGBs bzw. Verträge dürften bei einem Firmenkunden dieser Größenordnung ganz anders gestrickt sein als bei Privatkunden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Firmen sich auch nur eine einzige Minute Ausfall nicht bezahlen lassen. Ein Serverausfall von wie hier 3 vollen Tagen ist für viele Firmen existenzbedrohend, diese Gefahr werden sie zu vermeiden wissen. Bei uns z.B. lief überhaupt nichts, weder in der Planung, in der Produktion, in de Verwaltung oder im Versand, da alles Computergestützt und -gesteuert über einen Zentralserver läuft.
     
  14. #12 simpsomania, 3. April 2013
    simpsomania

    simpsomania Mitglied

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    dann sollte sich die firma aber auch mal gedanken machen ob sie sich nciht auch eine backup-lösung einfallen läßt, anhand von backupleitungen, 2ten provider, andere anbindungen usw.

    das kostet natürlich auch..... iss klar, unn wenn man abgelegen ist, hat man wahrscheinlich keine andere wahl als nur einen provider nutzen.

    das könnte ne endlos diskusion werden... ;-)
     
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