Camping-Kochrezepte

Dieses Thema im Forum "FAQ-Camping" wurde erstellt von Anonymous, 20. Mai 2009.

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  1. #1 Anonymous, 20. Mai 2009
    Anonymous

    Anonymous Guest

    Solltet ihr noch weiter Rezepte haben, die schnell zubereitet und somit optimal für das Camping geeignet sind,
    könnt ihr diese im Bereich "Camping/Umbauten und Tuning" unter der Rubrik Kochrezepte für unterwegs und daheim! einfügen. Wir werden diese dann umgehend hier mit einpflegen.
     
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  3. #2 Anonymous, 24. Mai 2009
    Anonymous

    Anonymous Guest

    Campingbrötchen

    Campingbrötchen
    Beitrag von unserem User Big-Friedrich. Erstellt durch: Ernie

    Nicht wirklich spektakulär und auch geschmacklich nicht gerade ausgefallen, aber für unterwegs auf jeden Fall ein Hit. Natürlich sind diese Brötchen aber nur dafür geeignet, um sie VOR dem Ausflug zu backen. Unterwegs ist es einfach zu kompliziert und zu aufwendig. Aber die Teile sind super einfach zu essen und machen lange satt. Ideal für Touren, Picknick und Ausflüge.

    Kochgeräte:
    • Backofen, gr. Schüssel, Unterlage (Knethaken)
    Zutaten:
    • Für ca. 14 Brötchen mit etwa der Größe eines Tennisballs
    • - 1 Würfel Hefe
      - ½ Liter Milch, lauwarm
      - 600 g Mehl (Weizen), Vollkorn
      - 200 g Mehl (Dinkelmehl)
      - 80 g Honig
      - ½ TL Salz
      - Zitrone(n), die Schale davon abgerieben
      - 80 g Butter, zerlassen
      - Zum Bestreichen:
      - 1 Ei(er)
      - 1 TL Wasser, heiß
      - 1 Msp. Honig
      - 1 EL Mandel(n) zum Bestreuen, geraspelt
    Zubereitung:
    • Hefe in der Milch auflösen, mit etwas Mehl zu einem Vorteig verrühren und 15 bis 20 Minuten gehen lassen. Dann die weiteren Zutaten zufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten. Nochmals 15 Minuten gehen lassen. Teig wieder durchkneten und 20 Brötchen daraus formen. Brötchen auf einem gefetteten Backblech zugedeckt 10 Minuten gehen lassen. Dann die Oberfläche kreuzweise einschneiden. Eigelb mit Wasser und Honig verrühren und die Oberfläche damit bestreichen. Mandelraspel darüber streuen.

      Im vorgeheizten Backofen bei 220° C auf der mittlere Einschubleiste 25 Minuten backen.
     
  4. #3 Anonymous, 24. Mai 2009
    Anonymous

    Anonymous Guest

    Kartoffelauflauf

    Kartoffelauflauf
    Beitrag von unserem User Lohkemper. Erstellt durch: Ernie

    Kochgeräte:
    • Backofen, Auflaufform
    Zutaten und Zubereitung:
    • nach Art des Chefs (steht in keinem Kochbuch und ist ein Resteessen welches man am vor tag gut vorbereiten kann) Schmeckt sagenhaft
    • - Auflaufform mit ca. 2 cm Kartoffelpüree füllen
      - mit Gouda abdecken
      - Fleischreste (Braten, Pute, Huhn alles geht) einfüllen.
      niEinfach kleinwürfeln mit Gouda bedecken, wer will kann auch Pilze dazu tun
      - 2 cm Kartoffelpüree einfüllen
      - Mit Gouda abdecken und mit Edelsüßpaprika bestreuen
      - In den Backofen ca. 20-30 Min bei 200°C bis alles schön braun ist
     
  5. #4 Anonymous, 24. Mai 2009
    Anonymous

    Anonymous Guest

    Bruschetta

    Bruschetta
    Beitrag von unserem ehemaligen User "Funkyman". Erstellt durch: Ernie

    (ausgespr. BrusKetta)
    Bruschetta zu machen ist kinderleicht und richtig gemacht besteht Suchtgefahr, es war ein richtiges arme Leute essen und konnte überall wo es eine Feuerstelle gab in Minuten zubereitet werden, der Name leitet sich von "brusco" ab (brüsk-schroff-kratzig) und bezeichnet die Beschaffenheit, diese getoasteten schlabbrigen Brote mit Tomatensalat drauf die man neuerdings überall angeboten bekommt haben nichts damit zu tun, daher stört´s mich ausnahmsweise nicht dass sie auch noch falsch ausgesprochen werden.

    Hier die zwei klassischen Varianten, aber man kann sie belegen wie man will.

    Kochgeräte:
    • Grill oder Pfanne
    Süditalienische Bruschetta
    • mit oder ohne Mozzarella
    Zutaten:
    • - Altbackenes Weißbrot geht aber auch mit Vollkorn, sollte aber dann ruhig noch älter sein
      - Tomaten am Besten Cherrytomaten, sehr sehr reif und weich
      - Knoblauch
      - Anchovies/Sardellen
      - Mozzarella, am besten die ganz kleinen Kugeln "Bocconcini", wenn Ihr in Italien seid greift lieber auf
      niBüffel mozzarella (Mozz. di Bufala) zurück, richtig frisch gibt es die in einer "Latteria" (Laden für Milch-
      nierzeugnisse) aber sehr oft auch in Supermärkten mit Frischetheke, die Mozz. sollte Umgebungstem-
      niperatur haben, dann schmeckt sie viel besser und schmilzt leicht wenn das Brot heiß genug ist.
      - Frischen Basilikum, zur Not auch trockenen
      - Olivenöl, Salz u. Pfeffer
    Zubereitung:
    • Brot in 2-3 cm dicken rustikalen Scheiben schneiden und am Rand vom Grill langsam rösten, sie dürfen ruhig trocken und sehr kross werden, Geht auch in der Pfanne am besten in so einer gerillten für Steaks, zu Hause kann man das Brot auch bei niedrigster Temp. im Ofen schon mal vorbacken und in der Pfanne fertigrösten aber am besten schmeckt´s vom Grill.
      Den Knoblauch auf die noch ganz heißen Brotscheiben hin und her reiben, das Brot wirkt dabei wie Schleifpapier, die Menge bestimmt ihr selber. Wer Knoblauch nicht so gut verträgt kann die Zehe der Länge nach halbieren und den Keimling entfernen, das ist dann deutlich bekömmlicher.
      Jetzt die Tomate nach dem gleichen Prinzip verarbeiten und dabei zerquetschen, das Brot soll den Saft aufsaugen, die größeren fetzen könnt Ihr einfach ein bisschen verteilen und zum Schluß habt ihr den grünen Stilansatz den Ihr wegschmeißt.
      Wir sind fast soweit, nur noch eine Anchovie drauf legen, Salz/Pfeffer, ein kräftigen Schuss Olivenöl und den Basilikum darüber zerrupfen.
      Von der Mozzarella ein Stück abreißen (schmeckt tatsächlich besser als geschnitten und sieht appetitlicher aus), auseinanderzupfen und drauflegen.
    Endlich essen!


    Norditalienische Bruschetta mit Lardo bianco
    • "Lardo bianco" daß ist ein weißer Speck der Luftgetrocknet wird (nur pures Fett!), in Norditalien sehr verbreitet, aus der Toscana kommt der mit Abstand beste und heißt "Lardo di colonnata" der monatelang mit den Gewürzen in Marmortrögen reift, wer dort Urlaub macht sollte den unbedingt probieren. Sehr sehr wichtig ist das man ihn hauchdünn schneidet sonst schmeckt es einfach nicht so gut, man kann ihn auch vom Metzger schneiden lassen aber dann kleben die Scheiben aneinander was dann ein bisschen fummelig wird. Nach dem einkaufen so schnell wie möglich kaltstellen da er sehr schnell schmilzt. Es gibt auch einen vom Wildschwein der mir noch besser schmeckt "Lardo di cinghiale" (TSCHhingiale). Eine Metzgerei - "Macelleria" (maTSCHelleria) mit den Zusatz "Norcineria" (norTSCHineria) ist eine Wurstmetzgerei wo ihr richtig aufgehoben seid, aber größere Supermärkte sind in Italien (so wie in Frankreich auch) meistens richtig gut sortiert. Ich bevorzuge aber die kleinen Dorfläden die eine kleinere Auswahl anbieten aber dafür das Handwerk wirklich verstehen. Übrigens haben neueste wissenschaftliche Untersuchungen ergeben daß Fett vom Schwein dass nicht geräuchert/gekocht/gepökelt wurde sehr Wertvolle Substanzen enthält und ähnlich wie Olivenöl den Arterien Elastizität gibt, selbstverständlich in Maßen genossen.
    Zutaten:
    • - Brot wie o.g.
      - Lardo bianco, man kann aber natürlich auch den Deutschen weißen Speck nehmen
      - Salz und am besten etwas grober frisch gestoßener Pfeffer
      - Für die dekadenten unter uns, Trüffel oder Trüffelöl!
    Zubereitung:
    • Das Brot wie o.g. rösten, auf das richtig heiße Brot ein paar scheiben Lardo drauflegen, dabei schmilzt es und kräuselt sich ein wenig, salzen und Pfeffern. Die Krösusse reiben noch Trüffel drüber oder tröpfeln Trüffelöl darauf.
    Guten Appetit!
     
  6. #5 Anonymous, 24. Mai 2009
    Anonymous

    Anonymous Guest

    Spaghetti alla carbonara...

    Spaghetti alla carbonara...
    Beitrag von unserem ehemaligen User "Funkyman". Erstellt durch: Ernie

    e una Coca Cola....
    mein Vater ist ein Carbonara-Fanatiker, er ist damals in den 60ern immer wenn er in Rom war, zu einer runterge-kommenen trattoria für Lastfahrer eingekehrt, dessen Koch für die Zubereitung berühmt war und jeder hat es in kauf genommen vom Kellner wüst beschimpft und verarscht zu werden, was in diesem Etablissement zum guten Ton gehörte, unter Einsatz seines Lebens konnte er das Rezept (vielleicht aber auch nach kräftigem Trinkgeld) erfahren. Um die perfekte Carbonara zu machen sollt man nicht mehr als 2-3 Portionen in der Pfanne haben, da sich sonst die Garzeit vom Ei verändert und man hat recht schnell Rührei mit Nudeln, man sollte sie sofort essen, Timing ist das wichtigste! In Italien macht man eine Wissenschaft daraus und das nicht zu unrecht, daß Ergebnis belohnt aber für die Akribie. Die Carbonara (von carbone-Kohle) -so die Geschichte- war das Alltagsgericht von den Kumpels in Kohleabbaugebieten in Norditalien, breitete sich dann schnell im ganzen Land aus und wurde ein Nationalgericht, weil sehr nahrhaft, billig und schnell gekocht.

    Ich habe in Deutschland noch nie eine gute serviert bekommen, Kochschinken Sahne oder Erbsen (!) haben nichts darin zu suchen und mit geräuchertem Speck, schmeckt sie anders als mit Pancetta. Für die Zubereitung im freiem reicht eine Herdflamme aus. Wer die mögl. hat, kann parallel auf 2 Flammen arbeiten. Es gibt recht Preisgünstig Einzel- kochplatten in einem Köfferchen mit Gasbetrieb in der Größe einer Schallplatte und ca. 10 cm hoch (habe ich z.B. bei E-bay unter Jamie Oliver Gasherd gesehen) sowas reicht vollkommen aus und ist problemlos zu verstauen.

    Kochgeräte:
    • eine Flamme
    Zutaten:
    • für 2 Personen
    • - 200-300 gr. Spaghetti
      nije nach Hunger, man kann aber auch andere Nudeln nehmen, lange Nudeln lassen sich aber besser durch-
      nimischen, Eiernudeln sind noch `ne Ecke nahrhafter und brechen leicht beim durchmischen.
      - 3-4 wirklich frische Eier je nach Größe und Hunger nicht mehr Kühlschrank kalt, am besten vom Hof (Frischei-
      nizubereitung, also Vorsicht), in Italien kann man problemlos auf dem Land bei Privatleuten die einen kleinen
      niHof haben fragen, die haben immer ein paar Hühner und verkaufen Euch für ein paar Cents welche.
      - 100-150 gr. Pancetta oder geräucherten Speck in nicht zu feinen Würfeln geschnitten.
      - 100-150 gr. Parmesan gerieben
      - Salz / großzügig Pfeffer etwas gröber gemahlen
    Zubereitung:
    • - Pancetta in der Pfanne langsam knusprig rösten, bis die Würfel wirklich sehr knusprig, aber nicht verbrannt
      nisind, dass ausgelassene Fett wird nicht weggeschüttet (wichtig, von geräucherten/Gepökelten Speck dass
      niFett lieber wegschütten, da es u.a. als Krebserregend verdächtigt wird), parallel dazu in einem tiefen Teller
      nidie Eier mit 2/3 des Parmesan Salz und Pfeffer gründlich verquirlen bis sich alle Klümpchen aufgelöst haben.
      - Kochwasser aufsetzen (1-1,5 Liter Wasser pro 100 gr Nudeln) und salzen. Die Pfanne kann man als Deckel
      ninehmen, so bleibt auch die Pfanne warm. Wer den Speck besonders knusprig mag, kann ihn aus der Pfanne
      nifischen und auf ein Stück Papier abtropfen lassen und zum Schluss wieder hinzu fügen.
      - Wenn die Nudeln al dente sind, gründlich und zügig absieben und in die Pfanne mit dem ausgelassenen Pan-
      nicetta befördern und zügig durchmischen, damit sie das Fett ein bisschen aufsaugen, dann die Eimischung da-
      nirüber gießen und mit zwei Gabeln durchmischen/durch schwenken, bis das Ei dick und sämig wird. Bei diesem
      niVorgang reicht die Restwärme der Pfanne und der Nudeln aus. Wenn es nicht klappt, noch ein bisschen auf
      nikleinster Flamme erwärmen und weiter mischen, aber aufpassen, daß kein Rührei draus wird. Mit dem rest-
      nilichen Parmesan bestreuen und buon appetito!
    Anmerkung:
    Man Kann ein kleinen Schuß Sahne oder Milch in´s Ei geben, daß erleichtert die Zubereitung, dabei bleibt das Ei länger flüssig und stockt nicht so schnell, nach ein paar versuchen wird es aber sicher ohne klappen.

    Pancetta
    Pancetta (panSCHetta) ist ein luftgetrockneter Bauchspeck, sieht aus wie Bacon, es gibt auch eine gerollte Variante die saftiger ist. Der Geschmack unterscheidet sich stark vom geräuchertem Speck und dass beim braten austretende Fett ist mild im Geschmack und wird nicht schädlich wie dass vom geräucherten/gepökelten. Die gerollte ist dünn aufge- schnitten, ideal um Brötchen zu belegen und lecker auf Bruschetta, die flache nimmt man eher zum Kochen. Obwohl in Deutschland unüblich, habe ich einen Landmetzger gefunden der sie selbst herstellt und als "Tiroler Luftspeck" verkauft, ich fahre alle 6 Wochen mal hin und hol mir einen Vorrat, in handlichen stücken geschnitten lass ich´s mir vakuumieren und heb´s im Kühlschrank auf.
     
  7. #6 Anonymous, 24. Mai 2009
    Anonymous

    Anonymous Guest

    Frittata, ital. Eierkuchen

    Frittata, ital. Eierkuchen
    Beitrag von unserem ehemaligen User "Funkyman". Erstellt durch: Ernie

    Die Frittata ist ein Typisches Restegericht, man kann so ziemlich alles verwerten und schmeckt auch kalt sehr gut, gerne nimmt man sie als Essen für die Arbeit mit oder in einem Brötchen für die Kinder als Pausenbrot, wichtig ist nur, dass die Zutaten nicht zu flüssig sind. Ihr braucht eine Pfanne mit niedrigem Rand -mit einer beschichteten tut Ihr Euch am Anfang leichter- und einen geraden Topfdeckel, flachen Teller oder ähnliches. Ihr braucht nur eine Flamme, geht aber sogar auf dem Kohlegrill oder am Rand eines Lagerfeuers, wenn man ein Bett aus nicht mehr glühender Kohle macht. Die Menge der Eier richtet sich nach der Menge der Zutaten und der Größe der Pfanne.

    Hier meine Lieblings-Varianten:

    Kochgeräte:
    • Pfanne, Schüssel, Pfannenwender
    Mit übrigen Nudeln

    Zutaten:
    • - Nudeln mit/ohne Soße vom Vortag, am besten lange Nudeln, weil sie sich miteinander verweben und besser
      nizusammenhalten.
      - Eier, sollten die Nudeln in der Pfanne fast bedecken
      - Öl damit die Pfanne zu 3-4 Millimeter bedeckt ist
      - Salz/Pfeffer
    Zubereitung:
    • - ein wenig Öl in der Pfanne erhitzen und durch schwenken die Ränder benetzen, damit die Nudeln nicht gleich
      niankleben, dann die Nudeln in der Pfanne dicht verteilen und schön von einer Seite anrösten ohne umzurühren.
      - Eier würzen und grob verquirlen, restliches Öl in die Pfanne gießen kurz erhitzen lassen und das Ei gleichmäßig
      niüber die Nudeln verteilen.
      - Bei schwacher bis mittlerer Hitze angaren lassen, dabei die Ränder immer wieder ablösen und ein bisschen die
      niFrittata anheben, damit sie sich ablöst.
      - Wenn das Ei fast gestockt ist und nur noch an der Oberfläche leicht flüssig ist, durch ein bisschen hin und her
      nischwenken vergewissern, dass die Frittata sich gelöst hat, den Deckel oder Teller (besser wenn etwas größer
      nials die Pfanne) drauflegen und in einem Schwung auf den Kopf drehen, im optimalen Fall ist sie ganz geblie-
      niben und ist nicht verbrannt!!! Jetzt zurück in die Pfanne gleiten lassen und von der anderen Seite fertig aus-
      nibacken.
    Mit Kartoffeln und Speck oder Salami

    Zutaten:
    • - Eier, sollten die Zutaten komplett bedecken
      - Kartoffeln in ca. 1 cm breiten Würfeln geschnitten
      - Speck o. Salami, etwas kleiner als die Kartoffeln gewürfelt
      - ÖL wie im ersten Rezept
      - Salz/Pfeffer
    Zubereitung:
    • - In der Pfanne die Kartoffeln mit etwas Öl braten, nach einer Weile den Speck mitrösten bis die Kartoffeln knus-
      niprig und durchgegart sind, dann in eine Schüssel geben und nachdem sie etwas abgekühlt sind mit den Eiern,
      niSalz/Pfeffer zügig grob verquirlen. Die Salami sollte man nicht anbraten weil sie zäh wird, sondern so wie sie
      niist zum Ei dazu geben.
      - In der Zwischenzeit das restliche Öl erhitzen, die Mischung rein gießen und gleichmäßig verteilen und wie oben
      nibeschrieben verfahren.
    Mit Zwiebeln, meine lieblings frittata. Sollte nicht höher als ½ - 1 cm. werden.

    Zutaten:
    • - Zwiebeln, halbiert und in ½ cm. Ringe geschnitten
      - Eier
      - Salz/pfeffer
      - Öl wie im ersten Rezept
      - ½ Glas Wasser
    Zubereitung:
    • - Die Zwiebeln mit etwas Öl und einem Schluck Wasser dünsten, das Wasser verhindert dass sie anbrennen
      niund sie werden süßer und schneller gar. Wenn das Wasser verdunstet ist, etwas nachgießen. Wenn sie gar
      nisind, noch leicht anbräunen, sie müssen weich und mußig werden, dann in einer Schüssel mit Eier/Salz/Pfeffer
      nigründlich verquirlen.
      - Wie oben beschrieben verfahren. Man kann aber auch ein Omelette draus machen.
    Und nun viel Spaß und buon appetito!
     
  8. #7 Anonymous, 24. Mai 2009
    Anonymous

    Anonymous Guest

    Fleischküchle

    Fleischküchle
    Beitrag von unserem User champagnierle. Erstellt durch: Ernie

    (in abtrünnigen Staaten der bundesrepublikanischen Staatengemeinschaft auch Frikadellen oder Fleischpflanzerl genannt). Die kann man auch sehr gut kalt essen.

    Kochgeräte:
    • Pfanne, Schüssel, Pfannenwender
    Zutaten:
    • - 500g gemischtes Hackfleisch
      - 3 alte, in Milch eingeweichte und dann in kleine Stückchen zerrissene Wasserbrötchen
      - 4 sehr fein gehackte Zwiebeln
      - 3 Eier
      - Semmelbrösel nach Belieben
      - 1 TL Senf
      - 1 TL Tomatenmark
      - Salz, Pfeffer, Petersilie (frisch oder gefriergetrocknet)
      - 1 Feta-Käse
    Zubereitung:
    • - Alles außer dem Feta gut mit der Hand vermengen und 1-2 h im Kühlschrank ziehen lassen.
      - Feta in kleine Würfel schneiden und die Fleischmasse um die Käsewürfel herum in Bällchenform rollen
      - Bällchen im tiefen Fett ausbacken bzw. von möglichst vielen Seiten in einer Pfanne anbraten
    Unbedingt das Fett nach dem Braten/Frittieren mit einem Küchentuch abtupfen
     
  9. #8 Anonymous, 24. Mai 2009
    Anonymous

    Anonymous Guest

    Spinaci all´olio e limone - Spinat mit Olivenöl und Zitrone

    Spinaci all´olio e limone
    Beitrag von unserem User champagnierle. Erstellt durch: Ernie

    Spinat mit Olivenöl und Zitrone
    Als Beilage oder Salatersatz warm, lauwarm oder kalt.

    Kochgeräte:
    • Pfanne, Sieb, Schüssel
    Zutaten:
    • - Frischen Spinat
      - Olivenöl
      - Salz/Pfeffer
      - Parmesan gerieben
      - Knoblauch (wer´s mag)
    Zubereitung:
    • Gewaschenen Spinat in einer Pfanne mit etwas Öl Salz u. Pfeffer andünsten bis es zusammen fällt, dann absieben
      und etwas ausdrücken, in einer Schüssel auseinander zupfen und mit Olivenöl und frisch ausgepresster Zitrone
      anmachen, anrichten und Parmesan darüber streuen. Fertig!
     
  10. #9 Anonymous, 24. Mai 2009
    Anonymous

    Anonymous Guest

    Peperoni all´agrodolce - Paprika süßsauer

    Peperoni all´agrodolce
    Beitrag von unserem User champagnierle. Erstellt durch: Ernie

    Paprika süßsauer
    Hält sich im Kühlschrank locker über 4-6 Tage und schmeckt immer besser. Als Antipasto, Beilage oder auf Bruschetta, schmeckt kalt und warm.

    Kochgeräte:
    • Pfanne
    Zutaten:
    • - Paprika bunt
      - Essig
      - Zucker
      - Lorbeerblätter
      - Knoblauch (wer´s mag)
      - Olivenöl
      - Salz/Pfeffer
    Zubereitung:
    • - Paprika in nicht zu schmale (2-3 cm) Streifen schneiden und mit einen kräftigen Schuss Olivenöl, in einer
      niPfanne mit Deckel bei mittlere Hitze anbraten, immer wieder umrühren/schütteln/schwenken.
      - Wenn die Paprika anfängt zusammenzufallen und sich die Haut langsam zusammenrollt (nach 15-20 min),
      nisalzen und pfeffern, Lorbeerblätter und Knoblauchzehen (mit dem Messerrücken durch einen Schlag etwas
      niaufschlagen) hinzufügen und mit braten.
      - Wenn die Paprika fast weich ist, Essig und Zucker (langsam ran tasten) nach Geschmack dazugeben und weiter-
      nibraten bis sich der scharfe Essiggeschmack verflüchtigt und der Zucker aufgelöst hat, die Soße darf nicht zu
      nidünn sein.
    Falls man auf Vorrat kocht, muss genügend Soße (Essig-Zucker-Paprikasaft-Olivenöl) zum bedecken der Paprika im Gefäß vorhanden sein, einfach Flüssigkeitsmenge erhöhen. Lecker!
     
  11. #10 Anonymous, 24. Mai 2009
    Anonymous

    Anonymous Guest

    Melanzane alla Mentuccia - Auberginen mit Minze

    Melanzane alla Mentuccia
    Beitrag von unserem User champagnierle. Erstellt durch: Ernie

    Auberginen mit Minze
    Eigentlich ein kaltes Antipasto schmeckt aber auch warm. Ungewohnt aber sehr lecker.

    Kochgeräte:
    • Sieb, Pfanne, Schüssel
    Zutaten:
    • - Auberginen
      - Minze (großzügig) grob gehackt
      - Knoblauch in Scheiben (½ cm dick)
      - Olivenöl
      - Salz/Chilly
      - Sesam geröstet (am besten als erstes erledigen)
    Zubereitung:
    • - Auberginen in 2 cm. breite Würfel schneiden, gut mit Salz bestreuen und durchmischen, in ein Sieb legen und
      nibeschweren und 1 - 1½ Stunden stehen lassen (das bewirkt, dass Wasser und Bitterstoffe ausgeschwemmt
      niwerden), und dann in einem sauberen Tuch noch leicht auspressen.
      - Die Auberginenwürfel in einer Pfanne mit einem großzügigen Schuss Olivenöl bei mittl. bis starker Hitze an-
      nibraten und stetig umrühren/schwenken.
      - Wenn sie Goldgelb sind, Hitze zurücknehmen dann zuerst Chilly und zum Schluss die Knoblauchscheiben noch
      niein bisschen mit braten (darf nicht verbrennen, sonst bitter) .
      - Noch ganz heiß in eine Schüssel geben und mit der Minze vermischen, so dass sie zusammenfällt, anrichten
      niund mit Sesam bestreuen. Buon appetito!
    Buon natale e un felice anno nuovo a tutti!
     
  12. #11 Anonymous, 24. Mai 2009
    Anonymous

    Anonymous Guest

    Melone mit Parma Schinken

    Melone mit Parma Schinken
    Beitrag von unserem User champagnierle. Erstellt durch: Ernie

    Allerdings war das Beste, was ich je campender weise gegessen habe, etwas völlig unspektakulär zubereitetes,
    nämlich . . .

    Kochgeräte:
    • keine
    Zutaten:
    • - 500g (!!) frisch aus dem Supermarkt erjagter "Prosciutto di Parma" :rund:
      - mit einer frischen Honigmelone und
      - einem hellen Brot.
      - Dazu ein 3-jähriger Montepulciano d'Abruzzo.
    Zubereitung:
    • -
     
  13. #12 Anonymous, 24. Mai 2009
    Anonymous

    Anonymous Guest

    Schnitzel in Zwiebel-Knoblauch-Panade

    Schnitzel in Zwiebel-Knoblauch-Panade
    Beitrag von unserem User Knuffy. Erstellt durch: Ernie

    Moin, die Idee hatte ich letzte Woche und heute Mittag wurde es in die Tat umgesetzt.

    Kochgeräte:
    • Backofen, 3 Schüsseln, Unterlage, feine Reibe, Schneebesen (Knethaken)
    Zutaten:
    • - 4 Schnitzel (Pute oder Schwein)
      - 1 Ei
      - 2 mittelgroße Zwiebeln
      - 3 Knoblauchzehen (nicht riesig aber groß)
      - Paniermehl
      - Mehl
      - Salz und Pfeffer
    Zubereitung:
    • Drei Behälter zum panieren aufstellen. Einen für Mehl, einen für Ei und einen für das Paniermehl. Ist das fertig,
      werden Zwiebeln und Knobi geschält und mit der feinen Reibe fein zerkleinert. Den Brei gibt man dann in die
      Schüssel mit dem Ei. Etwas Salz und Pfeffer drüber und mit ‘nem Schneebesen schön verrühren. Nun Panieren:
      Erst im Mehl (für bessere Haftung) dann im Eibrei und dann im Paniermehl. Nun in der Pfanne wie gewohnt mit
      Margarine Braten.
      Dazu gab es Salzkartoffeln und Erbsen und Möhrengemüse, welches anstatt mit Mehlschwitze mit Holondaise-
      Soße zubereitet wurde. So das dann gleich eine Soße dabei war quasi 8)
    Sogar die Kinder waren begeistert, schmeckt toll nach Zwiebeln und Knoblauch, ist aber nicht scharf.
     
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    Hey
    hier gibt es passendes Zubehör.
    Vielleicht ist etwas brauchbares dabei.
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  15. #13 Anonymous, 24. Mai 2009
    Anonymous

    Anonymous Guest

    Reispfanne

    Reispfanne
    Beitrag von unserem User odalricus. Erstellt durch: Ernie

    hier ein Ein-Flammen-Kocher-Rezept für eine Reispfanne
    Teflonpfanne mit dichtem Deckel ist gut. Ich nehme immer eine 24iger 'Woll'Pfanne (Weder verwandt noch verschwägert, aber die Dinger sind einfach gut).

    Kochgeräte:
    • eine Flamme, Schüssel, Pfanne
      Wenn jemand Sauce dazu will, dann allerdings zweite Flamme notwendig
    Zutaten:
    • für 4 Personen
    • - 1 Packung Hähnchenbrust
      nioder Pute
      nioder Minutenschnitzel vom Schwein (je nach Vorliebe)
      nioder Fischfilet geht auch
      - gekörnte Brühe (oder Würfel)
      - Sojasauce
      - Zwiebel
      - Knoblauch
      - gemischtes Gemüse je nach Saison gewürfelt oder gefrorenes Gemüse eine Packung (gemischt oder Asia)
      - 1 große Tasse (Basmati) Reis
      - Öl, Salz Pfeffer, Sambal oder Ketchup
      - evtl. frische gehackte Kräuter
    • Sauce
    • - 1 kleine Dose Ananas in Stücken
      - 1 Dose Tomatenmark
      - gekörnte Brühe,
      - Sojasauce
      - Ketchup
      - Pfeffer, Salz, evtl. einen Schuß Balsamicoessig
      - Sambal oder Tabasko wenns scharf sein soll
    Zubereitung:
    • - kleingeschnittenes Fleisch in der Sojasoße ziehen lassen
      - Pfanne erhitzen,
      - Öl rein geben
      - Fleisch anbraten,
      nach dem ersten wenden
      - Zwiebeln und Knoblauch hinzugeben, weiterbraten
      - Gemüse hinzugeben,
      - Reis dazu, die doppelte Menge Wasser zugeben
      - gekörnte Brühe nach Geschmack dazu mischen, durchmischen
      - Deckel drauf und ca. 10 - 15 Minuten auf kleiner Flamme schmurgeln lassen.
      - Dann ist der Reis gar, die Brühe aufgesogen, nach Geschmack würzen und das Essen ist fertig.
    • Sauce
    • - Ananasstücke und Saft in einem Topf erhitzen,
      - etwas gekörnte Brühe dazu
      - Tomatenmark dazu
      - Ketchup nach Geschmack,
      - ergibt durch das Tomatenmark eine sämige rote Sauce
      - würzen mit Salz, Pfeffer, Sambal oder Tabasco nach Geschmack
    guten Appetit!
     
  16. #14 Anonymous, 25. Mai 2009
    Anonymous

    Anonymous Guest

    Bohneneintopf

    Bohneneintopf
    Beitrag von unserem User odalricus. Erstellt durch: Ernie

    Kochgeräte:
    • Topf, Sieb
    Zutaten:
    • für 4 hungrige Personen
    • - Ein Paket tiefgefrorene Brech-oder Prinzeßbohnen (wer mag, kann auch frische Bohnen nehmen)
      - 1 Dose braune Bohnen
      - 2 Möhren
      - 1 Zwiebel
      - ein paar Kartoffeln
      - Fleischbrühe
      - Öl
      - Salz
      - Pfeffer
      - weißer (Balsamico) Essig
      - Bohnenkraut trocken oder frisch
      Als Fleischeinlage
      - Rindfleisch
      nioder Rinderhack
      nioder Bratwurst
    Zubereitung:
    • Im Topf, mit ein wenig Öl, die gewürfelte Zwiebel anrösten und das Rindfleisch hinzugeben (je kleiner geschnitten,
      umso eher gar). Wasser und Brühwürfel dazu geben und kochen lassen, bis das Fleisch fast gar ist.
      Nun die gefrorene Bohnen, Möhren in Scheiben und Kartoffeln in Stücken
      geschnitten, zum Fleisch geben, ggf. Brühe auffüllen und weiter kochen, bis Bohnen und Gemüseeinlage gar sind
      (insgesamt ca. 15 Minuten).
      Zwischenzeitlich die braunen Bohnen abgießen und mit Wasser den Baats abspülen und am Schluß dazugeben.
      Nun noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

      Variante mit Rinderhack und Bratwurst:
      - Das Rinderhack mit kleingehackten Zwiebeln mischen und Fleischklößchen formen
      - Die Bratwurst Füllung aus der Haut streifen und Fleischklößchen formen
      Fleisch erst nach 5 Minuten in die kochende Suppe dazugeben.

      Bohneneintopf auf dem Teller mit Essig nach Geschmack würzen.

      Wer Dosenbohnen nimmt, gibt die Bohnen erst am Schluß, mit den braunen Bohnen, mit dazu, sonst wirds matschig!
    Guten Appetit!
     
Thema:

Camping-Kochrezepte

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